Land & Leben 24/7 - ONLINE-NEWS

Haassel Deponie

Zukunft statt „Giftmüll“, 2.0

 

Haaßeler Jugend erneuert Forderungen an die Politik


Am 24.07. trafen sich zahlreiche Einwohner*innen der Ortschaft Haaßel, darunter auch die das Treffen organisierenden Jugendlichen am Dorfmittelpunkt zu einem knapp einstündigen Diskussionsabend. Anlass war der erste Jahrestag ihres ersten großen Treffens am 24.07.19, wo die Jugend der Politik ihre Forderungen überbrachte.

 

Mit „Auch nach einem Jahr `mit Abstand´ betrachtet, wollen wir hier den aktuellen Stand besprechen und uns für eine Zukunft ohne Deponie weiter stark machen. Wir sind noch da und bleiben dran“, brachte Ann-Christin Siemens das Anliegen (nicht nur) der Haaßeler Jugendlichen kurz und bündig auf den Punkt.

Die Forderungen im Einzelnen: Die Haaßeler möchten keine Deponie im Naturschutzgebiet; mehr terminierte Infoveranstaltungen; Informationen sollten für „Normalbürger“ verständlich übersetzt werden; Informationen sollen weiterhin in einer Gruppe kommuniziert werden; es soll Druck auf den Kreistag ausgeübt werden ‐ denn schließlich sind sie die Wähler(innen) der Zukunft. Das regionale Bewusstsein soll gefördert werden.


Der Kreistagsabgeordnete Reinhard Lindenberg sowie BI-Vorsitzender Walter Lemmermann informierten die über 30 Teilnehmer*innen anschließend über den aktuellen Stand der Dinge. Unsere Fotos zeigen, wie man mit Abstand am besten für seine Interessen eintritt! (rgp)

 

Demo Zeven

Demonstration vor Zevener Rathaus.

Bürgermeister nimmt die Proteste der Ivorer bezüglich Aufklärung des Mordes und ihrer Situation entgegen.

 

9.07.2020/Zeven Gerade ging eine Demonstration der in Zeven lebenden Ivorer vor dem Rathaus zu Ende. Die Demonstranten forderten eine Aufklärung des Mordfalls, der in den letzten zwei Wochen in der Region für erhebliches Aufsehen sorgte. Außerdem wiesen sie nachdrücklich auf ihre verbesserungswürdige Situation hin und übergaben Henning Fricke ein Schreiben mit Forderungen (siehe Foto).

 

Henning Fricke versicherte glaubhaft, dass auch er sehr betroffen sei und dass die Polizei mit Hochdruck ermittle. Außerdem sieht auch er die Lage der Ivorer hier kritisch, merkte aber an, dass er hier nicht unbedingt der richtige Ansprechpartner sei, jedoch den Forderungsbogen an die zuständigen Institutionen/Ämter weiterleiten werde. Er sprach den Hinterbliebenen und Freunden sein Mitgefühl aus. (hg

Regionale Kunstausstellungen

Kunstausstellung in Zeven

...   Sittensen, Bremervörde, Osterholz-Scharmbeck, Kunstturm Rotenburg, ....

 

 

Theater AG Hipstedt

Theater AG Hipstedt e. V. für Deutschen Engagementpreis 2020 nominiert

24.06.2020 Die Theater AG Hipstedt e. V. ist mit ihrem Filmprojekt „EVE“ für den Deutschen Engagementpreis 2020 nominiert.

 

Zuvor ist das Projekt bereits mit dem Niedersachsenpreis für Bürgerengagement ausgezeichnet worden und geht nun ins Rennen um den Preis der Preise für freiwilliges Engagement. Ausgezeichnet wurde die Theater AG Hipstedt e. V. für das herausragende Engagement im Bereich Kultur. Der besondere Einsatz der Ehrenamtlichen erfährt durch die Nominierung eine weitere hochrangige Anerkennung.

 

Chance auf bis zu 10.000 Euro Preisgeld

 

Die Theater AG Hipstedt e. V. hat jetzt die Chance bei der feierlichen Preisverleihung des Deutschen Engage-mentpreises am 3. Dezember 2020 in Berlin geehrt zu werden. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner der fünf Kategorien Chancen schaffen, Leben bewahren, Generationen verbinden, Grenzen überwinden und Demokratie stärken warten Preisgelder in Höhe von je 5.000 Euro. Eine Experten-Jury bestimmt die Preisträgerinnen und Preisträger dieser Kategorien. Über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis stimmen die Bürgerinnen und Bürger im Herbst 2020 online unter www.deutscher-engagementpreis.de ab.

 

Filmprojekt „EVE“

 

Covid-19 bedingt ist zurzeit an eine Premiere des Filmprojektes noch nicht zu denken. Gleichzeitig hat sich auch die Postproduktion verzögert. Mit Aufführungen ist, je nach Verlauf der Pandemie, voraussichtlich erst Ende des Jahres zu rechnen. Was die Postproduktion angeht: Einer der größten Punkte, die visuellen Effekte, sind fertig. Die Farbkorrektur ist beinahe fertig. Was die Filmmusik angeht, so ist unser Komponist beruflich auch sehr von der Corona-Krise betroffen, aber auch er arbeitet weiter an der Musik. Die Soundeffekte und die Nachsynchro-nisation stehen demnächst an.

Weitere Informationen unter: www.theateraghipstedt.de

 

Der Deutsche Engagementpreis

 

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Über 700 Wettbewerbe und Preise gibt es in Deutschland für freiwilliges Engagement. Sie können ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis nominieren. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.


Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern in Deutschland. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.

Weitere Informationen unter
www.deutscher-engagementpreis.de

 

 

Direkt beim Bauern einkaufen

Eier kaufen Heeslingen

Frische Eier in Heeslingen: solch ein toller Verkaufsstand für Eier vom Bauernhof muß natürlich in unseren Blog.  ... vorab schon mal hier.

 

Gesehen in Heeslingen, Hof Holsten.

 

Übrigens: es gibt eine ziemliche Bandbreite an Ständen, Häuschen und Automaten für Hofverkauf von Eiern, Gemüse, Kartoffeln, Marmelade, Honig, ....  wir sammeln Fotos und Standorte der schönsten, der interessantesten, der leckersten,   ....          ...  Das Foto anklicken und mitmachen ;)  

 

 

Night of Light

Night Of Light – leuchtende Mahnmale auch in unserer Region

 

Über 6.000 Orte und Firmen haben mitgemacht!

 

Veranstaltungswirtschaft illuminierte deutschlandweit zentrale Gebäude um auf die brisante Situation hinzuweisen

Jegliche Art von Großveranstaltungen sind aufgrund der COVID-19 Krise untersagt. Business Events, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen - überall dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen, dürfen Veranstaltungen nur unter umfangreichen, behördlichen Auflagen durchgeführt werden. Selbst Messen und kleine Events, die momentan wieder erlaubt sind, unterliegen zurzeit notwendigen und strengen Hygiene-Vorschriften; dies führt dazu, dass Veranstaltungen insgesamt zurzeit nicht mehr wirtschaftlich durchführbar sind.

 

Flammender Appell und Hilferuf

Alle Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft sowie Veranstaltungs-Locations (Special-Event- Locations, Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Tagungshotels und sonstige Spielstätten wie z.B. Theater, Philharmonien, Konzerthallen, Schauspielhäuser) in ganz Deutschland strahlten in der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 bundesweit ihre Gebäude oder stellvertretend ein Bauwerk in ihrer Region oder Stadt mit roter Beleuchtung an, um auf die dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen.

 

Wir besuchten einige Orte in unserem Verbreitungsgebiet um für unsere gedruckte Ausgabe und auf Facebook Bilder zu zeigen und hoffen, dass die beteiligten Firmen diese schwere Zeit irgendwie überstehen und ihnen Perspektiven von Seiten der Verwaltung und Regierung gegeben werden!
(hg)

Sparkasse öffnet weitere Geschäftsstellen – Beratung wieder vollumfänglich möglich

 

 

Aufgrund des positiven Trends in der Corona-Pandemie weitet die Sparkasse Rotenburg Osterholz ihre Präsenz in der Fläche weiter aus und ist mit nahezu allen Geschäftsstellen wieder für ihre Kunden da.

 

Seit dem 2. Juni 2020 sind die fünf großen BeratungsCenter in Bremervörde, Zeven, Rotenburg (Am Pferdemarkt), Lilienthal und Osterholz-Scharmbeck (Bahnhofstraße 45) von Montag bis Freitag von 08:30 – 12:30 Uhr geöffnet und zusätzlich am Dienstag- und Donnerstagnachmittag von 14:00 – 18:00 Uhr.

 

 

Zusätzliche öffnen die Geschäftsstellen in Gnarrenburg, Selsingen, Sittensen, Tarmstedt, Grasberg, Worpswede, Sottrum, Visselhövede, Hambergen, Wallhöfen, Pennigbüttel, Schwanewede und Ritterhude an zwei Tagen in der Woche. Dienstags von 8:30 – 12:30 Uhr und von 14:00 – 16:00 Uhr und am Donnerstag von 8:30 – 12:30 Uhr und von 14:00 – 18:00 Uhr. Beratungsleistungen können wieder vollumfänglich und flächendeckend in der Zeit von 8:00 – 20:00 Uhr, freitags bis 16:00 Uhr, angeboten werden.

 

Weiterhin besteht die oberste Priorität der Sparkasse Rotenburg Osterholz darin, weder Kunden noch Mitarbeiter zu gefährden. Daher gilt bei Serviceleistungen und Beratungen in allen Geschäftsstellen und BeratungsCentern für Kunden die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

 

Um ein erhöhtes Kundenaufkommen in den BeratungsCentern und Geschäftsstellen zu vermeiden, empfiehlt die Sparkasse bei Beratungswünschen eine vorherige Terminabsprache über ihr Kunden-ServiceCenter (Tel. 04281 9400).

 

Um die gesetzlichen Anforderungen der Corona-Beschränkungen einzuhalten und damit einen größtmöglichen Schutz zu gewährleisten, wird der Zutritt zu den Sparkassengeschäftsstellen wenn möglich durch verschiedene Ein- und Ausgänge geregelt, der einzuhaltende Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Kunden untereinander und zu den Mitarbeitern gesichert und eine maximale Personenanzahl von einer Person auf einer Fläche von 10 qm gesteuert. Das vorrangige Ziel ist es, gemeinsam gesund durch diese Zeit zu kommen.

 

 

 

"AHA" Corona Regeln

corona a h a regeln plattdeutsch
Die Corona AHA Regeln auf Plattdeutsch.

Auf dem Quabben

Sanierung „Auf dem Quabben“ in Zeven startet am Montag
Umleitungen werden eingerichtet
19.05.2020. Die Vorbereitungen zur Sanierung der Straße „Auf dem Quabben“ kommen in die Endphase. Derzeit finden noch die letzten Abstimmungen statt, damit die Baumaßnahme im ersten Bauabschnitt ab dem 25. Mai 2020 beginnen kann.
Seit Anfang dieser Woche wird die Beschilderung mit den notwendigen Umleitungen entsprechend aufgestellt. Diese Beschilderung umfasst für die überörtlichen Verkehre eine Umleitungsstrecke wie auch eine Alternativroute für den örtlichen Verkehr. Während der Bauzeit wird in den Kreuzungsbereichen Scheeßeler Straße – Südring sowie Südring - Bahnhofstraße (B71) je eine Ampelanlage installiert sein.
Ab 25. Mai 2020 wird dann die Straße für den Durchgangsverkehr „Auf dem Quabben“ gesperrt und die beauftragten Firmen werden mit ihren Baumaschinen die Arbeiten beginnen. Im Vorfeld der Sperrung wird eine Anlieger Zuwegung in Form einer Baustraße hergestellt; vorgesehen ist eine Einbahnstraßenregelung von der Ortsmitte stadtauswärts. Hierzu werden Rück- und Umbauten an den bisherigen Geh- und Radweganlagen notwendig.
Um jeden Anlieger die Möglichkeit zu geben, sich über den aktuellen Stand der Bauarbeiten zu informieren, findet allwöchentlich eine öffentliche Baubesprechung statt. Geplant ist diese im vorhandenen Baucontainer. Aufgrund der Corona-Pandemie ist bereits jetzt absehbar, dass die notwendigen infektionshygienischen Abstände und Vorgaben nicht eingehalten werden können. Daher findet die erste Baustellenbesprechung abweichend im Zevener Rathaus, Besprechungsraum Bühne, statt. Über den Ort der künftigen Besprechungen wird entsprechend informiert.
Alle Beteiligten sind bemüht, trotz der schwierigen Gesamtsituation, den Austausch zwischen Anliegern, beauftragten Firmen sowie der beteiligten Behörden wie angekündigt aufrecht zu halten. Aktuelle Informationen sind auch unter www.zeven.de jederzeit abrufbar.

Interview

„Überhaupt nicht böse“, dass sich die Situation in der medizinischen Versorgungsinfrastruktur nach seiner Beobachtung beruhigt: Rolf Eckhoff, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Bremervörde e. V. (Foto: St. Jeschke/DRK)
„Überhaupt nicht böse“, dass sich die Situation in der medizinischen Versorgungsinfrastruktur nach seiner Beobachtung beruhigt: Rolf Eckhoff, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Bremervörde e. V. (Foto: St. Jeschke/DRK)
 

 

„In eine sehr gefährliche Lage geraten“

 

 

Interview anlässlich des Weltrotkreuztages in Corona-Zeiten mit DRK-Geschäftsführer Rolf Eckhoff

 

 

 

Bremervörde, 7. Mai 2020. Jährlich wird am 8. Mai der Weltrotkreuztag als inoffizieller Gedenk- und Feiertag begangen. Dieser geht zurück auf das Leben und Wirken des am 8. Mai (1828) geborenen Gründers dieser internationalen Bewegung: auf den Schweizer Friedensnobelpreisträger Henry Dunant, der im Juni 1859 während einer Geschäftsreise zufällig Zeuge der Schlacht von Solferino in der Nähe des Gardasees (Norditalien) wurde - ein Ereignis, das 1863 schließlich zur Gründung des Roten Kreuzes führte. Nachfolgend ein Interview über die Herausforderungen des Kreisverbandes Bremervörde des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Corona-Zeiten mit Kreisgeschäftsführer Rolf Eckhoff.

 

 

 

Herr Eckhoff, wie haben die Bürger sich das vorzustellen und welche Mechanismen greifen im Zusammenspiel zwischen Landkreis Rotenburg als kommunal zuständiger Katastrophenschutzbehörde und Hilfsorganisationen wie DRK, wenn plötzlich eine Pandemie um sich greift, systemsrelevante Strukturen wie die des Rettungsdienstes oder Pflegetätigkeiten aber ja aufrechterhalten werden müssen?

 

 

 

Im konkreten Fall haben wir natürlich zunächst unsere eigenen Kernaufgaben wie den Rettungsdienst, die ambulante Pflege sowie die Tagespflegen aber auch die Kindertagesstätten und den Familienunterstützenden Dienst im Fokus gehabt. Parallel dazu hat uns der Landkreis unter der Führung von Landrat Hermann Luttmann Anfang März zu einem ersten Abstimmungsgespräch eingeladen. Für unseren Kreisverband waren neben mir und Rettungsdienstleiter Dirk Richter unser Kreisbereitschaftsleiter Andreas Rothgeber, der Beauftragte für den Katastrophenschutz Sven Hagemann sowie der Zugführer unseres Einsatzzuges Chris Knoblauch Teilnehmer des Gespräches. Die drei letztgenannten, ehrenamtlich für unseren Kreisverband tätigen Führungskräfte der Bereitschaften waren dann teilweise über mehrere Wochen im Krisenstab des Landkreises mit der Erstellung eines Pandemieplanes und den sich daraus ergebenden Fragestellungen zur Bewältigung der Krise beschäftigt und haben wertvolle Arbeit geleistet.

 

 

 

Hygiene - ein Begriff, der sowohl im Rettungsdienst als auch in der Pflege schon ohne Pandemie eine bedeutende Rolle zukommt. Wie haben Sie die Diskussionen um die Verknappung von Mund-Nasen-Schutz, Schutzkittel und Desinfektionsmittel in Ihrem Verband erlebt?

 

 

 

Das ist sicher ein sehr wichtiges Thema, das wir - und damit meine ich nicht uns als konsumierende Hilfsorganisation, sondern die medizinische Versorgungsinfrastruktur unseres Landes - aufgreifen müssen. Die Bundespolitik hat dahingehend schon klare Aussagen getätigt, denn es zeigte sich ja mehr als deutlich, dass wir aufgrund einer rein betriebswirtschaftlichen Ausrichtung im Gesundheitswesen in eine sehr gefährliche Lage geraten sind. Zur Zeit beruhigt sich die versorgungstechnische Situation - und darüber bin ich auch überhaupt nicht böse, denn in den zurückliegenden Wochen gab es sicher keinen einzigen Tag, an dem ich nicht auf die Versorgung mit Mundschutz, Desinfektionsmittel oder Schutzkitteln angesprochen wurde.

 

 

 

Worin liegen die besonderen Herausforderungen mit Blick auf die sechs Kindertagesstätten in Bremervörde, Zeven und Tarmstedt, die unter der Regie des DRK betrieben werden, zu den vom Roten Kreuz vermittelten Schulassistenzen und schließlich zu den Familienhebammen, die Sie im Auftrag des Landkreises in die Haushalte junger Mütter und Väter entsenden?

 

 

 

Für unsere geschlossenen Kindertagesstätten haben wir mittlerweile in allen Einrichtungen Notgruppen eingerichtet. Für die Kinder von Beschäftigten der sogenannten kritischen Infrastruktur galt das schon seit Anfang der Schließung. Zu allen anderen Kindern und Eltern haben wir telefonisch oder per sozialen Medien Kontakt aufgenommen und gehalten. Gleiches gilt für die von unseren Schulassistentinnen betreuten Kinder. Und nicht zu vergessen die jungen Mütter und Väter mit ihren Kindern, die durch unsere Familienhebammen betreut werden. Wenn die Betreuung in den Kitas und Schulen weiter ausgeweitet wird, müssen wir aber gerade in diesem sehr sensiblen Bereich bedenken, dass die Hygiene- und Abstandsregeln deutlich schwieriger umzusetzen sein werden.

 

 

 

Die unter dem Dach des DRK-Kreisverbandes Bremervörde vereinten 16 Ortsvereine des Roten Kreuzes sowie organisationsungebundene Interessengemeinschaften kommt die wichtige Aufgabe der Organisation und Begleitung der Blutspende zu. Obwohl vereinzelnd Termine abgesagt werden mussten, dürfte die Resonanz der Spender Sie erfreut haben.

 

 

 

Der Besuch der ebenfalls systemrelevanten Blutspendetermine unterliegt nicht dem Kontaktverbot und die Termine finden weiter unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen statt, für deren Einhaltung gegenwärtig aber unter anderem auch ein höherer Personalbestand erforderlich ist. Wenn parallel beispielsweise zu dem am 30. März leider nicht stattgefundenen Blutspendetermin in Bremervörde am gleichen Tag 21 weitere Termine des Blutspendedienstes in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen angesetzt sind, müssen die Verantwortlichen angesichts des verhandenden Personal entscheiden, welche Termine besetzt werden können und welche nicht. Aus diesem Grund fand Bremervörde nicht statt. An solchen Stellen bekommt der Begriff Fachkräftemangel ein ganz konkretes Gesicht. Zur Eingangsfrage: Ja, wir hatten in den ersten Wochen der Krise auf den Terminen durchschnittlich 15 bis 20 Prozent mehr Zulauf als üblich. Nach allem, was ich höre, hat sich die Spendebereitschaft mittlerweile weitestgehend normalisiert.

 

 

 

Nehmen Sie für die rund 450 hauptamtlich Beschäftigten des DRK-Kreisverbandes Bremervörde etwas Positives aus dieser Krise mit, das sich bewährt hat und das Sie auch in der Zukunft so praktizieren wollen? Zur Organisation der Arbeitsabläufe haben Sie sich ja wahrscheinlich einiges einfallen lassen müssen. Stichwort: Videokonferenzen, Telefonkonferenzen und dergleichen.

 

 

 

Das stimmt. Ich denke, wir werden in Zukunft noch häufiger digitale Kommunikationsmittel einsetzen, zumal wir mit unseren verschiedenen Aufgabenfeldern teilweise im gesamten Gebiet des Landkreises Rotenburg tätig sind und somit für Besprechungen häufig lange Wegezeiten anfallen. Was ich aber als wirklich außerordentlich positiv aus den zurückliegenden Wochen mitnehme, ist der sehr große Zusammenhalt und die stetige Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen beziehungsweise Mitarbeiter und, nicht zu vergessen, auch der vielen Ehrenamtlichen, insbesondere im Katastrophenschutz und der Blutspende. Alle stehen sehr verantwortungsvoll zu ihren Aufgaben innerhalb unserer Organisation. Das bestärkt mich auch darin, dass wir alle gemeinsam diese Krise selbst bei möglichen Rückschlägen meistern werden - etwa bei einer zweiten Welle der Pandemie.

 

 

 

 

 

 

Corona: Live Musik vor Altenheimen

"Charity-Tour" Teil 3 - Rotenburger Senioren/Innen feiern ganz groß mit

 

Die Sparkasse Rotenburg Osterholz und Land & Leben präsentieren die „Charity-Tour“ von „Ever & Green“

15 Uhr: Die Rotenburger Werke, 16 Uhr: Tine Albers-Haus,
17 Uhr: Haus Stadtgarten - das waren gestern die Stationen der beiden Musiker Ever & Green.

Soviel Begeisterung erlebt man selten. Die Heimbewohner, auch angefeuert duch ihre tatkräftigen Betreuer erlebten 3x ein Schlagerfeuerwerk der Extraklasse. Jedes Stück wurde mitgesungen, mitgeschunkelt und anschließend beklatscht. Selbst Zugaben wurden gefordert.

 

Dieser Nachmittag wird vielen in Erinnerung bleiben. (NH)

 

Am 7. Mai findet der letzte Teil der Tour statt, dann geht es nach Tarmstedt, Lilienthal und Worpswede.

 

Glosse

Wie versprochen hier die (meist satirische) Mai-Kolumne (diesmal online) "Dave denkt..." von Dave:

 

Dave denkt…
…Oh Carola!

 

Carola, Carina, Corinna. Ich kann es beim besten Willen nicht mehr hören! Gibt ja nichts anderes mehr. Außer Einkaufen. Das geht. Mit Mundschutz.

 

Und genau das schlägt im Netz meterhohe Wellen. Denn wo kann man sich trotz Abstandsgebot so heftig auf die Pelle rücken und vor allem dermaßen auf die Nüsse gehen? – „Du bist doof, denn du hältst dich an das was dir Systemmedien, Lügenpresse und Regierungspropaganda sagen. Danke Merkel! Ach, ich vergaß, wir leben ja in einem Land, in dem man seine Meinung nicht mehr frei sagen darf!“

 

Keine freie Meinungsäußerung? Wieso schreit Ihr sie dann am lautesten heraus? Meine Güte, das Virus ist nun mal da und irgendwie müssen wir damit klarkommen. „Das ist doch nicht schlimmer als eine normale Grippe.“ Ja, wenn du Glück hast – und dir die Ärzte keinen Tubus in den Hals schieben und den Bestatter anrufen müssen, was bei einer Influenza eher weniger der Fall ist. Ehrlich gesagt, ich habe keinen Bock, mit diesen Massen an Hobby-Virologen und Hobby-Statistikern (ehemals Hobby-Bundestrainern) großartig zu diskutieren. Es beharren eben viele auf ihrer Meinung, die sie ja nicht sagen dürfen und die ich deshalb auch nicht kenne. Und schon mal gar nicht akzeptiere. Jaja, Alles klar!

Wenn ich sehe, wie sich manche Leute die Hände desinfizieren – oder besser gesagt, so tun als ob – stellen sich mir die Nackenhaare auf. Ok, keiner von denen hat eine Fortbildung in Sachen chirurgischer Händedesinfektion gemacht. Das kann man auch von niemandem verlangen. Aber immerhin machen sie etwas! Was ist es da zu viel verlangt, sich auch noch für einen kurzen Einkauf einen Stofflappen ins Gesicht zu tackern?

 

Als jemand der hauptberuflich in der Pflege unterwegs ist, trage ich so einen Mundschutz mehrere Stunden am Tag. Und soll ich euch was sagen? Sofern ich auf genügend Abstand zu Patienten und Kollegen bin, setze ich den selbstgenähten Schutz auch mal zwischendurch ab, um Kaffee und Nikotin nachzufüllen. Es geht um den Fremdschutz, Leute! Falls ich Virenträger bin, huste ich das Zeug so nur in meinen Kaffee. Also das Virus. Und natürlich den Auswurf vom Rauchen.

 

Außerdem haben französische Forscher herausgefunden, dass Nikotin im Kampf gegen das Virus was bringen könnte. Also vielleicht. Oder so. Oder auch überhaupt nicht. Ich bin also safe! Also vielleicht. Oder so. Oder auch überhaupt nicht. Genauso wie wir alle. Deshalb: Lappen ins Gesicht tackern und gut ist. Oder zumindest besser! (dh)

 

Anmerkung der Redaktion: Dave schreibt seit Beginn des Magazins in jeder Ausgabe seine Kolumne "Dave denkt...", die sich stets großer Beliebtheit erfreut, aber natürlich fast immer etwas satirisch ist und nicht die Meinung der Redaktion, sondern seine eigene Meinung darstellt - wie das so mit Kolumnen ist... (hg)

 

Ever & Green Charity-Tour”

 

 

 

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen, daher haben sich die Sparkasse Rotenburg Osterholz, das Monatsmagazin Land & Leben und das Musik-Duo “Ever & Green” (Ulli Torspecken und Hannes Gehring) zusammengetan um für Menschen, die momentan besonders unter den Maßnahmen leiden, für Abwechslung zu sorgen. Am Montag, 27. April, wurden verschiedene Institutionen in Bremervörde besucht. Start war im Altenheim OsteMed Haus im Park. Im Hinterhof vor den Balkonen und auf der Rasenfläche hatten sich Bewohner und Mitarbeiter für das Konzert positioniert. Nach der Begrüßung der beiden Musiker durch Heimleiterin Melina Kies, wurden Bewohner und Mitarbeiter auf eine musikalische Kurzreise mitgenommen. Eine tolle Abwechslung in Coronazeiten für die Bewohner, die derzeit auf Besuche verzichten müssen. Nach den Liedern „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“, Dat du min Leevsten büst“, Über den Wolken, konnten viele Bewohner mitsingen. Besonderen Anklang fand der von Hannes Gehring selbst geschriebenen Song “Wir bleiben Zuhause”. Im Anschluss wurden das Hospiz und die OsteMed Klinik Bremervörde von den beiden Musikern besucht. Bewohner und Patienten freuten sich über die gelungene Abwechslung. ein .Am kommenden Montag wird das Duo dem Ostemed Seniorensitz und Pflegeheim in Zeven mit ihrer Charity- Tour eine Freude bereiten.

 

 

Die Sparkasse Rotenburg Osterholz und Land & Leben präsentieren die „Charity-Tour“ von „Ever & Green“

 

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen, daher haben sich die Sparkasse Rotenburg Osterholz, das Monatsmagazin Land & Leben und das Musik-Duo „Ever & Green“ (Ulli Torspecken und Hannes Gehring) zusammengetan, um für Menschen, die momentan besonders unter den Corona-Maßnahmen leiden, für Abwechslung zu sorgen.


Gestern startete die „Ever & Green Charity-Tour“, bei der verschiedene Pflegeheime in unserer Region besucht und kurzweilige Konzerte vor den jeweiligen Häusern gespielt werden, um alle, die dort „kaserniert“ sind und sich um die Bewohner kümmern, mit auf eine musikalische Schlagerreise zu nehmen.

Heute ging es in Zeven los. Um 15 Uhr freuten sich die Bewohner und Pflegekräfte im Cura Seniorencentrum. Dann ging es weiter zur Seniorenresresidenz Mühlenhof und zum betreuten Wohnen "Haus Am Park" in die Molkereistrasse.,


Besonderer Bonbon war die Premiere des von Hannes Gehring geschriebenen Songs „Wir bleiben Zuhause“, der riesigen Anklang fand und der auch seit gestern auf der Seite des Duos www.everundgreen.de kostenlos gehört und gesehen werden kann. Unser Tipp: es lohnt sich!

Feuer Zeven Aspe

21.04.2020. Großfeuer Lagerhalle Schlachthof Zeven-Aspe (Vion AG).
Vorsicht scheint geboten, angeblich lagern dort 20 Behälter Acetylen (Stahlflaschen für Schweißgas). Gefahrenzone 300m!
Näheres in Kürze. (NH) 

 

Vorab schon ein paar Fotos zum Feuerwehreinsatz, an dem die Feuerwehren der Region beteiligt waren.

 

Inhaber Mohamed El-Sabe und seine Mitarbeiterin Chantal Wolffes von Flying Pizza in Heeslingen, bringen den MitarbeiteInnen leckere Pizza und mehr.
Inhaber Mohamed El-Sabe und seine Mitarbeiterin Chantal Wolffes von Flying Pizza in Heeslingen, bringen den MitarbeiteInnen leckere Pizza und mehr.

Flying Pizza spendiert den MitarbeiterInnen der Seniorenresidnez Mühlenhof in Zeven Gratis-Pizza als kleines Dankeschön!

 

Zeven. 15.04.2020 / Um 13 Uhr, am heutigen Mittwoch fuhr ein Lieferwagen am Haupteingang der seniorenresidenz Mühlenhof vor und wurde bereits von Kerstin Heidmann (Einrichtungsleitung) und ihrem Team hungrig erwartet, denn Flying Pizza (Heeslingen) hatte sich angekündigt um den MitarbeiterInnen den harten Arbeitsalltag etwas leichter zu machen.

 

So luden der neue Inhaber Mohamed El-Sabe (der am 1. April zusammen mit seiner Frau Flying Pizza übernommen hat) und die Mitarbeiterin Chantal Wolffes zwei Rollwagen voll mit den leckeren Pizzas und Brötchen voll und übergaben diese den begeisterten und hungrigen MitarbeiterInnen.

Eine tolle Aktion, die sich Mohamed El-Sabe einfallen ließ - nachmachen ausdrücklich gestattet...!

 

Wer jetzt Hunger auf Pizza und Co. gekriegt hat, dem kann hier geholfen werden: Täglich von 16 bis 21.45 Uhr kann auf www.flying-pizza.de/heeslingen/pizza man in Heeslingen zur Abholung oder Lieferung Pizza und mehr bestellen - guten Appetit!

 

Auf dem Foto v.l. Vanessa Mühler, Jan Adafinei und Jessica Horstschäfer
Auf dem Foto v.l. Vanessa Mühler, Jan Adafinei und Jessica Horstschäfer

Eiscafe Pinocchio und Milchhof Kück überraschen Mitarbeiter der OsteMed Klinik

 

Eisspende für Mitarbeiter der OsteMed Klinik Bremervörde

 

Bremervörde. Eine tolle Idee hatten das Eiscafe Pinocchio aus Bremervörde und der Milchhof Kück aus Langenhausen. Kurz vor Ostern rief Jan Adafinei vom Bremervörder Eiscafe Pinocchio im Sekretariat der OsteMed an, um einen Termin für eine Eisspende für die Mitarbeiter zu koordinieren. Gemeinsam mit dem Milchhof Kück entstand die Idee, die Mitarbeiter der OsteMed Klinik während der Corona-Krise mit Eis zu versorgen. Schnell wurde ein Termin gefunden.
So fuhr Jan Adafinei am Gründonnerstag mit seinem Eismobile vor die Tür der OsteMed Klinik Bremervörde. Pünktlich zur Übergabezeit am Mittag startete die Aktion, um möglichst viele Mitarbeiter mit leckerem Eis zu versorgen.

Rund 600 Kugeln gingen über den Tresen des Eismobiles. Die Klinik hatte Boxen vorbereitet in denen die Eisbecher gekühlt wurden. Vanessa Mühler von der Schmerztherapie der OsteMed und Jessica Horstschäfter vom Sekretariat der Geschäftsführung versorgten die Mitarbeiter aus den Ambulanzen, die Ärzte, der Technik, Verwaltung und der Reinigung.

Pflegedirektorin Dagmar Michaelis ließ es sich nicht nehmen die Mitarbeiter der Stationen und Funktionsabteilungen mit leckeren Eisbechern zu überraschen, bedankte sich bei den Mitarbeitern für die tolle Arbeit und wünschte schöne Ostertage. Geschäftsführer Rainer Röhrs bedankte sich bei den beiden Firmen für diese tolle Aktion bei Jan Adafinei mit seinem Eismobile.

 

Kindergärten im Schlehdornweg (Zeven) machen Mut mit kreativer Stein-Aktion

 

Die Zevener Kindergärten im Schlehdornweg ("Pusteblume" und "Schneckenhaus") haben sich eine tolle Aktion einfallen lassen. Es gab einen Whats-App-Aufruf (siehe Bild), dass Die Kids Steine sammeln und diese schöne bemalen sollen, um sie dann vor die Tür zu legen. Wenn die Kindergärten wieder aufmachen, sollen die Kunstwerke dann an diese Zeit und den Durchhaltewillen und Mut der Familien und Kids erinnern. Tolle Aktion.

 

Danke an Stefanie Ahrens-Bartels (Kita Pusteblume) für den Hinweis. (hg)

Kurzer POSITIVER Ausflug in Bildern

 

Auf dem Weg nach Bremervörde (wir mussten noch einige Magazine ausliefern) konnten wir einige positive Bilder sammeln, die wir euch hier nicht vorenthalten wollen...

Bleibt gesund und (möglichst) gut gelaunt (im Rahmen der Möglichkeiten) . (hg)

 

P.S. Bei den Storch-Bilder hatte ich wirklich Glück!

Trompetenkonzert für Bewohner der Seniorenresidenz Mühlenhof in Zeven

 

Der Trompeter Holger Hartmann aus Selsingen gab gestern (25. März) sein Exklusivkonzert für die Bewohner und Betreuer der Seniorenresidenz Mühlenhof in Zeven. Vielen SeniorInnen, die an den Fenstern der Musik lauschten, hatten Tränen in den Augen und bedankten sich nach jedem Stück mit viel Applaus. Auch der NDR und die ZZ waren Vorort und werden übertragen/berichten. Eine tolle Idee der Nachbarschaftshilfe von Holger Hartmann. Schaut auch mal auf seine Internetseite. (NH)

Heilmittelerbringern droht der finanzielle Ruin
- Ein Statement von Miriam Mehmert, Ergotherapeutin aus Lauenbrück -
Die Politik nimmt Verschwinden der Therapiepraxen in Kauf
Ob Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden oder Podologen – unter den Heilmittelerbringern wächst in diesen Tagen allerorts die Verzweiflung. Grund ist, dass wegen der Corona-Krise immer mehr Patienten ihre Behandlungstermine absagen. Die selbstständigen Praxisinhaber und deren Angestellte bringt das immer näher an den Rand des wirtschaftlichen Ruins. Sollten die Praxen aus finanziellen Gründen schließen müssen, wird dies auch in Lauenbrück nicht nur jetzt in der Krise, sondern auf Dauer massive Versorgungsprobleme bringen, was am Ende allen Patienten schadet, weil es Heilungsprozesse verzögert oder unmöglich macht.
„Sollte dies nicht der Fall sein, nimmt die Politik wissentlich die Insolvenz von vielen tausend Heilmittelerbringern in Kauf und gefährdet damit hunderttausende von Arbeitsplätzen und die Gesundheit der Bevölkerung“, bringt es Ute Repschläger, Vorsitzende des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV), auf den Punkt. Die Heilmittelbereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie leiden laut SHV seit Jahren unter sehr geringen Vergütungssätzen. „Und bei den derzeitigen Umsatzrückgängen um 60 bis 90 Prozent sind die finanziellen Rücklagen dann schnell aufgebraucht wenn es sie überhaupt gibt“, verdeutlicht Repschläger.
Grund für die Umsatzrückgänge ist einerseits, dass zahlreiche Patienten aus Angst vor der Corona-Welle ihre Termine absagen. „Viele unserer Patienten gehören zur Risikogruppe und bleiben nun lieber zuhause. Viele glauben aber auch, dass die Praxen aufgrund der verhängten Kontaktverbote geschlossen sind“, erläutert Repschläger. Das sei aber nicht korrekt. Heilmittelerbringer sind systemrelevant, d.h. sie gehören ausdrücklich zum Kern der Gesundheitsversorgung wie Krankenhäuser, Ärzte und Apotheker auch. Sie dürfen – und müssen – weiterhin Patienten behandeln. „Deshalb muss ein weiterer Rettungsschirm ganz selbstverständlich auch für uns Therapeuten gelten“, fordert die SHV-Vorsitzende.
Der Verband fordert finanzielle Soforthilfen von der Gesetzlichen Krankenversicherung in Form von Ausgleichszahlungen. „Wenn wir keine Leistung erbringen können, entstehen den Krankenkassen keine Kosten. Ganz im Gegenteil: Sie profitieren finanziell von dieser Situation“, sind sich alle SHV-Mitgliedsverbände einig: „Denn die Kosten für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie sind im Haushaltsplan der Krankenkassen bereits eingeplant. Es bringt sie also nicht in finanzielle Schwierigkeiten, den Heilmittelerbringern eine Soforthilfe auszuzahlen, um deren Umsatzeinbußen auszugleichen. Für die Krankenkassen ist das ein Nullsummenspiel. Den Heilmittelerbringern rettet das aber deren Existenz– und darauf kommt es im Moment mehr denn je an. Andernfalls ist die Versorgung mit Heilmitteln in der Zukunft gefährdet
Bleiben sie Gesund,
Miriam Mehmert
-Ergotherapeutin-

Schutzausrüstung gesucht

 

Das Personal im Gesundheitswesen ist derzeit sehr stark gefordert. Um sich selber vor einer Coronainfektion zu schützen, benötigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schutzmasken, die den erforderlichen Standards entsprechen.

 

Zurzeit sind die Kliniken und das Gesundheitsamt noch handlungsfähig, in einigen Arztpraxen sind die Bestände bereits aufgebraucht. Aufgrund von Lieferengpässen und Hamsterkäufen ist auf dem Markt kaum noch Ware verfügbar und die Bestellungen sind nicht mehr auf den Tag genau planbar.

 

Der Landkreis bittet daher sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, ihre nicht genutzte Schutzausrüstung zu spenden. Das umfasst: Schutzbrillen, Vollgesichtsmasken, Atemschutzmasken (FFSP 2 und 3), OP-Masken, Schutzkittel, Ganzkörperschutzanzüge, Einmalhandschuhe, Desinfektion für Fläche und für Hände.

 

Mit gutem Beispiel vorangegangen ist bereits das Rotenburger Finanzamt, das 500 FFP-2 Masken zur Verfügung gestellt hat. Auch offiziell abgelaufene Masken, die originalverpackt sind, könnten Verwendung finden.

„Wir müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen schützen, damit sie uns schützen.“, erläutert Landrat Luttmann. „Mit so einer Spende können wir alle den Kampf gegen das Corona Virus unterstützen. Schön, dass der Zusammenhalt im Landkreis noch funktioniert und bereits die erste Spende bei uns eingegangen ist. Vielen Dank dafür.“

Wer Masken spenden möchte, wendet sich an Antje Brünjes unter der Telefonnummer 04261 983-2550 oder an S4@lk-row.de


www.lk-row.de/corona

Pressemitteilung Landkreis Rotenburg (Wümme)

 

Kontaktverbot seit 22. März

 

Um einen unkontrollierten Anstieg der Coronavirus-Infektionen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten, haben sich Bund und Länder auf weitere Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte geeinigt. Hier das Wichtigste im Überblick. Mehr Details erfahren Sie unter: http://bpaq.de/BLBeschluss

 

 

 

 

Aktuelle Informationen und Berichte für unsere Region.

 

"Wir bleiben für euch hier! Bitte bleibt ihr für uns zuhause!"

 

Auch im Landkreis beteiligen sich verschiedene Akteure gemeinsam an der Aktion "Wir bleiben für euch hier! Bitte bleibt ihr für uns zuhause!". Dabei sind die Landkreisverwaltung, ASB, DRK, DLRG, Feuerwehr, Johanniter, Polizei, Rettungsdienst und der THW. Verdeutlicht werden soll, dass wir alle im selben Boot sitzen und deswegen auch alle solidarisch miteinander sein müssen.

Verhaltenstipps

Verzichten Sie auf soziale Kontakte, halten Sie genügend Abstand. Nur so kann die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Verlassen Sie das Haus möglichst nur, um zur Arbeit oder um einkaufen zu gehen. Es ist nichts dagegen einzuwenden, auch einmal für einen Spaziergang nach draußen zu gehen, Experten empfehlen aber, dabei immer darauf zu achten, dass man anderen Menschen nicht zu nah kommt.

Bei der Arbeit, beim Einkaufen aber auch in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt: Von grundlegender Bedeutung ist eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette (Husten in die Armbeuge, Benutzung von Einmaltaschentüchern mit sofortiger Entsorgung) und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

 

Bild: (v.l.) Frank Tiedemann (THW), Lutz Früchtenich (DLRG), Landrat Herrmann Luttmann, Torsten Oestmann (Polizei); unten (v.l.) Andreas Rothgeber (DRK), Anika Schulz (DRK), Inken Dettmer (Rettungsdienst), Karl-Heinz Seiler (ASB), Peter Dettmer (Kreisfeuerwehr)

 

Pressemitteilung Landkreis Rotenburg (Wümme)

 

Hinweise für die Nachbarschaftshilfe vom LK ROW - auch in Platt
 
Gerade in diesen Zeiten sind Menschen auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen – besonders die Schwächeren, Älteren und Erkrankten. Denn diese sollten es vermeiden, sich unnötig in der Öffentlichkeit aufzuhalten und den Gefahren einer Infektion auszusetzen. Dabei sollten aber auch die Helferinnen und Helfer zum eigenen Schutz und zum Schutz der Hilfebedürftigen unbedingt die folgenden Verhaltensweisen beachten:
 
1. Leisten Sie Hilfe vorzugsweise in Ihrer näheren Nachbarschaft, im gleichen Dorf oder Stadtviertel.
 
2. Vermeiden Sie enge Kontakte. Verabreden Sie die Hilfestellung am besten vorab telefo-nisch, so dass die Begegnung an der Haustür auf ein unvermeidbares Maß reduziert wird. Halten Sie mindestens zwei Meter Abstand.
 
3. Beachten Sie die allgemeinen Maßnahmen des Infektionsschutzes wie sorgfältige Händehygiene sowie Husten- und Niesetikette: Drehen Sie sich, wenn Sie husten oder niesen müssen, von anderen Menschen weg und nutzen Sie ein Taschentuch, das Sie danach sofort entsorgen können. Falls Sie kein Taschentuch griffbereit haben, halten Sie Ihre Armbeuge vor Mund und Nase, um andere zu schützen. Waschen sich nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen möglichst Ihre Hände.
 
4. Treffen Sie bei Einkaufshilfen verbindliche Absprachen zur Bezahlung und Übergabe der Waren. Kaufen Sie nur für den üblichen täglichen Bedarf ein. Größere Geldbeträge (Empfehlung: max. 50 Euro) sollten nicht übergeben werden. Dabei den direkten Kontakt möglichst vermeiden, z.B. kann ein Umschlag mit Geld in den Einkaufskorb gelegt werden.
 
5. Achten Sie beim Einkauf darauf, den Abstand von zwei Metern zu anderen einzuhalten und Ansammlungen in oder vor dem Geschäft zu vermeiden (Richtgröße für Ansammlungen: mehr als 10 Personen).
 
6. Von Haustieren geht nach derzeitigem Erkenntnisstand keine Übertragungsgefahr aus. Sie können also problemlos mit dem Nachbarshund Gassi gehen.
 
7. Sollten Sie zum Personenkreis gehören, der sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem durch das Robert- Koch-Institut (RKI) festgelegtem Risikogebiet aufgehalten haben (Abrufbar unter: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikoge-biete.html), bleiben Sie zuhause und leisten Sie keine Nachbarschaftshilfe.
 
Es wird empfohlen die aktuelle Lage im Blick zu haben. Hierzu wird folgender Link empfohlen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html
corona ROW

Rufnummern der Polizei ändern sich

 

Zum Ende des 1. Quartals 2020 stellt die Polizei die telefonische Erreichbarkeit der Polizeistationen Scheeßel, Sottrum, Visselhövede, Bothel, Fintel, Gnarrenburg, Oerel, Selsingen und Tarmstedt aufgrund landesweiter, technischer Veränderungen um. Bis dahin können die alten Nummern, aber auch die neuen Nummern verwendet werden. Für Faxanschlüsse gilt die Änderung entsprechend.

Die Erreichbarkeit der Polizeistation Sittensen erfolgt weiterhin über den Anschluss der Autobahnpolizei in Sittensen (04282/59414-0) und wird zu einem späteren Zeitpunkt geändert.

Ab dem 01. April 2020 sind die nachfolgenden Polizeidienststellen nur noch über ihre neuen Nummern zu erreichen.

Neue Telefonnummer Polizei

Frühlingserwachen in Selsingen

 

Am Samstag erwachte der Frühling in den Selsinger Geschäften und wurde ausgiebig gefeiert.

 

Besucher aus der Region freuten sich über Angebote und Aktionen und sogar Hanni Haase war da um bei den Kids die Vorfreude auf Ostern zu aktivieren.

 

Ein gelungener Start ins Frühjahr mit leckeren Gratis-Waffeln und ganz viel Spaß, zeigte erneut, dass in Selsingen nicht nur das Leben, sondern auch das Einkaufen bestens läuft. (hg)

Landwirtschaft Regional

Landwirtschaft Proteste Diskussion Grundwasser und Tierwohl

MIT den Landwirten reden
und nicht ÜBER sie… Wir trafen uns mit Lesern, Landwirten und Politikern

Im Februar hatten wir einen Vor-Ort-Termin auf einem Westertimker Bauernhof durchgeführt. Grund war unser Eindruck, dass die beteiligten Parteien – Landwirte, Bürger und Politiker (den Handel hatten wir noch gar nicht bedacht) – mehr miteinander kommunizieren müssen, um die auf der Hand liegenden Probleme zu erörtern und Lösungsansätze zu schaffen. Also trafen wir uns mit den beiden Landwirten Markus Sparre, seiner Frau Jennifer Schröter-Sparre, Johannes Otten, Marco Mohrmann (Landtagsabgeordneter CDU und Bürgermeister von Rhade), Jochen Albinger (ehrenamtlicher Bürger­-meis­ter von Bülstedt, SPD, Inhaber eines Meisterbetriebs für Isolierungen), Volker Kullik (Kreistagsmitglied, SPD, Ausschuss für Umwelt und Planung) und einigen interessierten Land & Leben-Lesern auf dem Hof von Markus Sparre in Westertimke zum Meinungsaustausch.

Der studierte Landwirt Markus Sparre führt den Hof in der elften Generation gemeinsam mit seiner Frau, der Erzieherin Jennifer Schröter-Sparre ganz im Sinne des Tierwohls. Sie züchten Highlandcattle-Rinder und „Bunte Bentheimer Landschweine“, ganzjährig in Freilandhaltung. Der Hof ist aber kein Bio-Hof, das erklärte er eingangs so: „Gerade unser Schweinefleisch ist vom Tierwohl bedeutend höher als der Standard im ökologischen Landbau. Wo im konventionellen Landbau ein 100-kg-Schwein gesetzlich einen Platzbedarf von 1 m² zur Verfügung haben muss, ist es im ökologischen Landbau mit ca. 2,2 m² nicht sonderlich besser. Unsere Schweine haben ca. 80 bis 120 m² zur Verfügung, allerdings nicht im Stall, sondern in ihrem Gehege. Dort können sie wühlen, sich suhlen, in der Sonne faulenzen und sich sehr viel bewegen.
Außerdem schlachten wir ausschließlich in kleinen handwerklichen Betrieben. Großschlachtereien kommen bei uns nicht in Frage. Bioschweine hingegen werden i.d.R. in Großschlachtereien geschlachtet, wo auch konventionelle Schweine geschlachtet werden.“

Sparres Freund und Nachbar Johannes Otten betreibt einen großen konventionellen Schweinemastbetrieb. Wir fragten uns, wie das zusammenpasst – Johannes Otten: „Bei den aktuellen Protesten halten die verschiedensten Landwirte zusammen, egal ob Bio, konventionell oder nachhaltig aufgestellt, denn das Grundproblem betrifft alle Landwirte – gerade in unserer Region. Die starre Haltung der Politik, die EU-Anweisungen nun umgehend umzusetzen, zeugt von einer langen Phase des Nichts-Tuns und trifft eben fast alle Bauern, die nun auf ihre Probleme aufmerksam machen (müssen).“
Das sieht übrigens auch der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies so, der jüngst bei „agrarheute“ folgendermaßen zitiert wurde: „Wir sind mitten drin in ei­nem Vertragsverletzungsverfahren. Die EU schaut jetzt sehr viel kritischer auf die Nitratsituation, auch in Niedersachsen. Wenn wir nicht deutlich machen können, dass wir die Situation im Griff haben und sie verbessern, drohen erhebliche Vertragsstrafen. Wir haben also gar keine andere Wahl, wir müssen den Balanceakt hinkriegen: Das Wirtschaften muss sich für Landwirte lohnen und das Grundwasser geschützt werden.“

Dass eigentlich alle Landwirte an Nachhaltigkeit interessiert sind, da sie ja ihre Ländereien und Höfe weitervererben möchten, leuchtet ein und hier wurde bei dem Gespräch ein weiterer Punkt geklärt: Die Landwirte haben es satt, zum Buhmann gemacht zu werden und sind durchaus bereit für Änderungen – nur sollte man ihnen einen breiteren Handlungsspielraum einräumen und nicht stur nach Gesetzeslage agieren.

Marco Mohrmann machte klar, dass die Lage wirklich schwierig und verworren ist, aber allein aufgrund der langen Zeit des Wartens nun dringender Handlungsbedarf herrscht. Marco Mohrmann: „Gerade ich weiß, wie schwer es für die Landwirte ist und möchte auch im Landtag mehr für sie tun. Wir brauchen meiner Meinung nach im Angebot den Mix, damit die Verbraucher entscheiden können, ob sie nun bio, nachhaltig oder konventionell kaufen wollen. Wir brauchen aber auch und vor allem mehr Akzeptanz für angemessene Lebensmittelpreise und das Geld muss dann auch noch bei den richtigen Leuten ankommen und nicht im Handel steckenbleiben. Auch die Messverfahren sollten überprüft und überdacht werden, wir arbeiten gerade an einem neuen Grundwasser-Monitoring, dem sogenannten ,Basis-Emissionsmonitoring‘, mit dem die Messungen verbessert werden sollen.“

Jochen Albinger vertrat im Wesentlichen die Meinung, dass die Verbraucher und der Handel mehr Bereitschaft für angemessene Preise zeigen und die Landwirte natürlich umweltschonend und mit einem Blick auf das Tierwohl arbeiten sollten.

Die eingeladenen Leser diskutierten angeregt mit den Landwirten und Politikern. Bei uns entstand der Eindruck, dass sowohl die Bereitschaft in der Bevölkerung da ist, den Nahrungsmitteln und ihren Erzeugern mehr Wertschätzung entgegenzubringen als auch die Offenheit der Landwirte Dinge zu verändern. Alle Seiten bekräftigten, dass dieser Termin wichtig und richtig war und in Zukunft wiederholt werden sollte, um weiter miteinander im Gespräch zu bleiben. (hg)

Rüdiger Nehberg in Zeven Land und Leben

Rüdiger Nehberg kommt am 6. März nach Zeven!

 

Der Kiwanis Club Oste-Wümme übernimmt zusammen mit der Anne-Lotte Jungbluth-Stiftung alle Kosten, so dass der Eintritt für die Besucher unter der Schirmherrschaft von Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke für diesen hochkarätigen Referenten KOSTENLOS ist.

 

Alle freiwillig vor Ort abgegebenen Spenden gehen direkt an Nehbergs Organisation TARGET e.V. zur Verhinderung ritueller Beschneidungen von Mädchen und jungen Frauen.

 

 

 

 

 

Tagung „Alleen in Niedersachsen“

Alleepaten für Niedersachsen

-          Start des ehrenamtlichen Netzwerks zum Schutz der niedersächsischen Alleen

-          Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

 

Eine Fachtagung zu den Alleen in Niedersachsen veranstalten die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und der Niedersächsische Heimatbund (NHB) am 31. Januar 2020. Rund 70 Interessierte aus Ehrenamt, Verbänden, Behörden und Politik wollen sich für den Erhalt der Alleen engagieren. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) fördert die Fachtagung „Alleen in Niedersachsen“ sowie das Projekt „Alleepaten für Niedersachsen“.

Die Tagung ist der Auftakt für ein ehrenamtliches Netzwerk zum Schutz der Alleen in Niedersachsen. Als „Alleepaten“ können sich Regionalbetreuer aktiv vor Ort für Alleen einsetzten, die Datenbank pflegen und Kontakt zur örtlichen Verwaltung aufnehmen. Eine Patenschaft kann sowohl von einer Einzelperson oder von einer Ortsgruppe eines Natur-, Kultur-, Heimat- oder anderen Vereins sowie von Schulen übernommen werden.

Vier Experten aus den Bereichen Denkmalpflege, Verkehrssicherheit, nachhaltige Entwicklung und Baumpflege beleuchten in Fachvorträgen die Notwendigkeiten und die Möglichkeiten Alleen zu schützen. Neben dem Austausch, den Diskussionen und den ersten Verknüpfungen im initiierten Alleennetzwerk wird am Nachmittag außerdem das neu aufgelegte Webportal www.alleen-niedersachsen.de vorgestellt. Das Webportal fungiert als Nutzeroberfläche der Alleen-Datenbank, die mittlerweile über 2.000 niedersächsische Alleen umfasst. Mit der Neuauflage werden zukünftig auch die Alleepaten die Alleensteckbriefe verwalten und pflegen können.

 

Im Rahmen der Tagung wird das Alleepaten-Projekt als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Würdigung nimmt Ministerialdirigent Dr. Christoph Wilk, in Vertretung des Projekt-Schirmherrn, dem niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, MdL, vor. Die Auszeichnung wird an vorbildliche Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen.

Mit dem Aufbau eines ehrenamtlichen Netzwerks setzen sich der NHB und die SDW zum Schutz und  Erhalt des niedersächsischen Natur- und Kulturguts Allee ein. „Mit diesem vorbildlichen Projekt“, so die UN-Dekade-Fachjury, „wird ein deutliches Zeichen für das Engagement zur Erhaltung biologischer Vielfalt in Deutschland gesetzt.“ Diese Aktivitäten haben die Juroren nachhaltig beeindruckt. Neben der offiziellen Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhalten die Projektträger SDW und NHB einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht. Ab sofort wird das Projekt auf der Webseite der UN-Dekade in Deutschland unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

 

Die Tagung „Alleen in Niedersachsen“ findet am 31.1.2020 im Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (Scharnhorststraße 1, 30175 Hannover) statt. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr.

Die Programmübersicht und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: https://niedersaechsischer-heimatbund.de/veranstaltungen/fachtagungen/

 

 

Hintergrund:

Zur UN-Dekade Biologische Vielfalt: „Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt entgegenzuwirken. Ein breit verankertes Bewusstsein in unserer Gesellschaft für den großen Wert der Biodiversität ist eine wichtige Voraussetzung. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland lenkt mit der Auszeichnung vorbildlicher Projekte den Blick auf den Wert der Naturvielfalt und die Chancen, die sie uns bietet. Gleichzeitig zeigen diese Modellprojekte, wie konkrete Maßnahmen zum Erhalt biologischer Vielfalt, ihrer nachhaltige Nutzung oder der Vermittlung praktisch aussehen können.

Der Begriff „biologische Vielfalt“ umfasst die Vielzahl der Tier- und Pflanzenarten sowie die Vielfalt der Mikroorganismen und Pilze. Einbezogen wird auch die genetische Vielfalt innerhalb der Arten, die sich bei Pflanzen in den verschiedenen Sorten wiederspiegelt und sich bei Tieren mit den Rassen verbindet. Aber auch die verschiedenen Lebensräume und komplexe ökologische Wechselwirkungen sind Teil der biologischen Vielfalt. Die Biodiversität ist Voraussetzung für das Funktionieren der Ökosysteme mit ihren verschiedenen Ökosystemleistungen.“

 

Der NHB setzt sich seit 2015 verstärkt für den Schutz und Erhalt von Alleen in Niedersachsen ein. Seit Februar 2019 führt der NHB mit der SDW das von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderte Projekt „Alleepaten für Niedersachsen“ durch. Das Ziel ist es, ein ehrenamtliches Netzwerk aus Alleenpatenschaften zu initiieren. Vorläufer war das Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“, in dessen Verlauf bis Mitte 2018 mit Hilfe der Bevölkerung erstmals eine repräsentative Übersicht der wichtigsten und schönsten Alleen Niedersachsens aufgestellt werden konnte. Alleen können weiterhin unter www.alleen-niedersachsen.de gemeldet werden. Eine Übersicht über die Projektergebnisse findet sich unter www.niedersaechsischer-heimatbund.de/projekte. Eine Wander-Ausstellung des NHB mit herausragenden Fotografien: „Land der Alleen – die schönsten und wertvollsten Alleen in Niedersachsen“ informiert über das Projekt noch bis zum 01. März 2020 im Museum Nordenham; weitere Stationen sind in Planung.

 

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Projekte zugunsten der Entwicklungszusammenarbeit und der Denkmalpflege. Die Stiftung finanziert sich aus der Glücksspielabgabe und vor allem aus Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie. Weitere Informationen unter www.bingo-umweltstiftung.de.

 

Pressemitteilung

Nora Kraack

Projektleitung Alleepaten in Niedersachsen

Niedersächsischer Heimatbund e.V.

 

Bildinformationen:

Max Peters/NHB – Sommer-Linden an der L 87 im Landkreis Osnabrück

 

Jobmesse Hire me! in Rotenburg

Integration vollenden: Jobmesse „Hire me!“ startet in die dritte Runde

 

Am 3. Februar findet zum dritten Mal die Jobmesse „Hire me!“ im Großen Sitzungssaal des Rotenburger Kreishauses statt. „Hire me!“ bietet ein breites Angebot für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt mit existenzsichernden Jobs. Die Messe richtet sich diesmal erstmalig speziell an Besucherinnen und Besucher mit ausländischen Wurzeln.

 

Zwölf Zeitarbeitsfirmen aus der Region präsentieren sich und ihre Jobangebote, erwartet werden rund 200 Besucherinnen und Besucher.

Eingeladen sind in diesem Jahr motivierte Kundinnen und Kunden des Jobcenters, die in ihrer neuen Heimat Deutschland ein selbständiges Leben unabhängig vom Arbeitslosengeld II-Bezug führen möchten.

Die eingeladenen Arbeitgeber kommen aus dem regionalen Dreieck Bremen-Hamburg-Hannover und bieten Arbeitsplätze direkt vor Ort oder im Tagespendelbereich von Rotenburg (Wümme) an. Die Jobmesse ist auf keine Branche und keinen Beruf beschränkt. Stattdessen ist das Ziel, Jobs anzubieten, die den jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Talenten entsprechen.

Viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte mussten nach der Flucht in den letzten Jahren erst einmal die deutsche Sprache lernen. „Hier wurden bereits große Fortschritte erzielt“, zeigt sich Gregor Stein, Leiter des Jobcenters des Landkreises, optimistisch. „Diese Menschen stehen jetzt in den Startlöchern, möchten arbeiten und werden dringend gebraucht“, so Stein. Mareen Engel, Leiterin der Abteilung „Markt und Integration“ im Jobcenter, ergänzt, „Darüber hinaus laden wir auch viele Menschen mit ausländischen Wurzeln ein, die schon länger im Landkreis leben und die ebenfalls durch unsere Messe einen Arbeitsvertrag bekommen möchten.“

 

Die Jobmesse „Hire me!“ wurde erstmals im Mai 2019 durchgeführt. Aufgrund des großen Erfolges gab es eine zweite Runde im August 2019. Durch die letzten beiden Jobmessen sind über 50 Arbeitsverträge zustande gekommen. Tanja Meints und Marcus Oberstedt, die im Jobcenter arbeiten und die „Hire me!“ entwickelt haben, sind vom Format überzeugt und wollen am 3. Februar an den Erfolg der letzten Jahre anknüpfen.

 

My Kuh Team future award Platz 1

My KuhTube-Team räumt ab:

Platz 1 beim agrarheute digital future award

 

Beste Kommunikatoren der Agrarbranche: Filmbauern ganz vorn

 

Über 600 Filme von Milchbauern und mehr als 26 Millionen Klicks: Das My KuhTube-Team hat am 21. Januar den agrarheute digital future award in Berlin gewonnen.

Ab auf’s Treppchen – und zwar ganz nach oben! Das My KuhTube-Team hat es geschafft!

 

Der agrarheute digital future award geht an das beliebte Team hinter der Plattform mykuhtube.de. Insgesamt hatten sich rund 60 Blogger und Influencer beim Initiator agrarheute beworben. Eine unabhängige 18-köpfige Jury wählte jeweils drei Finalisten in drei Kategorien aus. My KuhTube schaffte es unter die besten drei der Kategorie „Digitales Team“. Dann entschied das Publikum in einer Onlineabstimmung. Über 37.000 Mal gaben User ihre Stimme ab.

 

18 Milchbauern stehen hinter der Kamera

 

Hinter My Kuhtube stehen 18 Milcherzeuger aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die die Arbeit auf ihren Milchbauernhöfen zeigen und die Zuschauer mit hinter die Kulissen nehmen. Der Boxenlaufstall wird kurzerhand zum Filmset, der Melkroboter zum Hauptdarsteller. Für ihre Filme steigen die Bauern schon mal in ihre Landmaschinen, klettern auf ihre Futtersilos oder versuchen die nächtliche Stimmung im Kuhstall einzufangen. Kurz gesagt: Mit ihrer handlichen Kamera kommen sie überall dorthin, wo Besucher keinen Einblick hätten. Auf YouTube, Instagram und Facebook sind die Milchbauern auch aktiv und versorgen ihre Follower mit kuh-len Infos. Sie sind aber auch analog unterwegs und suchen den Kontakt mit Verbrauchern an Infoständen in Fußgängerzonen oder auf Messen.

 

Das Ziel: Verständnis schaffen und miteinander ins Gespräch kommen

 

Vor sechs Jahren hat die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen das My Kuhtube-Portal aufgesetzt. Ziel ist es, Verbrauchern landwirtschaftliche Zusammenhänge näher zu bringen und transparent zu informieren. „Unsere My KuhTuber zeigen, was sie täglich leisten, vor welchen Herausforderungen sie stehen und wie sie ihre Arbeit meistern. Die Videos sind wirklich interessant“, sagt Kristine Kindler, Geschäftsführerin der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. „Interessierte können sich anschauen, wie die Arbeit auf einem Milchbauernhof funktioniert. Wir wollen Verständnis füreinander schaffen – zwischen Milchbauern und der Öffentlichkeit. Verständnis füreinander ist der Schlüssel, um gute gemeinsame Lösungen auf den Weg zu bringen.“

Über 600 Filme online und tausende Follower auf YouTube, Insta und Facebook

Die Follower stiegen kontinuierlich, die Klickzahlen auch. Wöchentlich gibt es auf www.mykuhtube.de zwei neue Videos. Mittlerweile sind über 600 Filme entstanden. Auf YouTube folgen über 56.000 Abonnenten den Milchbauern, auf Instagram rund 10.000 und auf Facebook rund 14.000.

 

My KuhTubeKids: kuh-le Filme für Kinder

 

Das erfolgreiche Format My KuhTube gibt es seit kurzem auch für Kinder auf dem Kanal My KuhTubeKids. Das neue Video-Portal der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) zeigt Kindern, wie Kühe und Milchbauern leben. „Uns ist es wichtig, auch Kindern ein realistisches Bild der heutigen Landwirtschaft näher zu bringen. Was eignet sich da besser, als einem Milchbauern über die Schulter zu schauen?“, sagt Kristine Kindler, Geschäftsführerin der LVN. „My KuhTubeKids richtet sich auch an Kinder, die vielleicht nie einen Bauernhof gesehen haben und nicht die Möglichkeit haben, einen zu besuchen.

 

Der agrarheute digital future award

 

Das Onlineportal agrarheute vom dlv (Deutscher Landwirtschaftsverlag) lobte den Preis aus. Schirmherrin war Dorothee Bär, Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung. Gesucht wurden Blogger, Influencer und Digital Natives der Landwirtschaft, die Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Digitalisierung perfekt miteinander verbinden und dadurch die Branche voran treiben und sie prägen. Rund 200 Gäste aus Politik, Verbänden und Industrie kamen zur feierlichen Preisverleihung bei Microsoft in Berlin .

Skadi Petermann aus Brandenburg wurde mit ihrem Instagram Account skadysfarmlife unter tosendem Applaus als bester „Youngster“ ausgezeichnet. Julia Nissen aus Schleswig-Holstein, die auf unterschiedlichen Kanälen als Deichdeern bloggt, konnte sich als beste „Influencerin“ behaupten.

 

Pressemeldung Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V.
Bild: Timo Jaworr/agrarheute

Neujahrsempfang im Rathaus Zeven

 

Am 16. Januar war es Zeit für den Neujahrsempfang 2020, Norbert Wolf und Henning Fricke hatten eingeladen und mehr als 200 Gäste kamen bestens gelaunt ins Zevener Rathaus.

 

Dabei waren Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Ehrenamtliche und weitere honorige Persönlichkeiten der Samtgemeinde. Die Bigband des St. Viti Gymnasiums spielte vor, zwischen und nach der Rede von Norbert Wolf schöne Melodien in gewohnt perfekter Weise und im Anschluss gab es noch ein leckeres Flying Buffet vom Hotel Paulsen.

 

In seiner Rede beleuchtete Norbert Wolf in gewohnt charmanter, kurzweiliger Weise die "Ups and Downs" des letzten Jahres und hatte einige wichtige Wünsche für dieses Jahr, wie die Lösung des Aquafit-Problems und den Baubeginn in der Straße Auf dem Quabben. Er mahnte zu mehr Verständnis und Austausch in Sachen Landwirte sowie der Safe The Future-Bewegung und sprach sich im Allgemeinen für Respekt und ein besseres Miteinander aus.

 

Bevor es zum gemütlichen Teil überging, überreichte Norbert Wolf Hans-Hermann Intemann den Bürgerpreis der Stadt Zeven für seinen unermüdlichen Einsatz im Bereich Heimatkunde und Heimatpflege. (hg)

 

Pflichten Heilpraktiker neu 2020

Neue Pflichten für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker

 

Zum 1. Januar 2020 ist eine neue Anzeigepflicht für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in Kraft getreten. Wer in diesem Bereich arbeiten möchte, muss eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz besitzen und die Tätigkeit beim Gesundheitsamt des Landkreises anzeigen.

 

Der Niedersächsische Landtag hatte im letzten Jahr beschlossen, in das Niedersächsische Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst einen entsprechenden Passus neu aufzunehmen (§7a). Wer also als Heilpraktikerin oder Heilpraktiker im Landkreis die Heilkunde ausüben möchte, auch wenn es auf Psychotherapie oder Physiotherapie beschränkt ist, muss das dem Gesundheitsamt bis zum 1. März anzeigen. Voraussetzung dafür ist eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.
Auch alle Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, die bereits vorher eine entsprechende Tätigkeit ausgeübt haben und weiterhin ausüben, sind dazu verpflichtet.

 

Weitere Informationen und ein Anzeigeformular sind auf der Homepage des Landkreises unter www.lk-row.de/heilkunde zu finden.

 

Freies Surfen W-Lan in Osterholz-Scharmbeck Innenstadt
Freies Surfen in der Fußgängerzone in Osterholz-Scharmbeck
 
Pilot-Projekt mit Straßenbeleuchtung als „intelligente Wegbegleiter“
 
7.01., OHZ / „Freies Surfen in der Fußgängerzone“ ist ab dem neuen Jahr in Osterholz-Scharmbeck möglich.
Das „offene WLAN“ als kostenlosen Service ermöglicht das Pilotprojekt der Osterholzer Stadtwerke in Kooperation mit dem Anbieter Freifunk, einer nichtkommerziellen Initiative, die sich dem Aufbau und dem Betrieb eines freien Funknetzes widmet. In der Kirchenstraße hat der regionale Energieversorger auf den Straßenlaternen Antennen angebracht. Am Spielplatz und an der Kirche wurden zwei neue Schaltkästen mit Telefonanschlüssen und den Routern installiert. Eine ehemalige Gasversorgungsleitung nutzen die Stadtwerke zum Verlegen der Netzwerkkabel. „Wir sind dankbar, dass das die Stadtwerke in die Hände genommen haben“, freute sich vor Ort Bastian Grimm als Vorsitzender des Wirtschaftstreffs. „Die Kunden sind es gewohnt, dass sie beim Einkaufen freies Internet haben und dies ist nun auch in unserer Fußgängerzone möglich.“
 
Die Osterholzer Stadtwerke kümmern sich im Auftrag der Stadt um die gesamte Straßenbeleuchtung. Zusammen mit dem regionalen Elektrofachbetrieb Flathmann führen sie die Umrüstung auf LED durch und seit November 2019 betreiben die Osterholzer Stadtwerke auch die öffentliche Weihnachtsbeleuchtung. Die Investition für die neuen WLAN-Hotspots übernehmen die Stadtwerke aus Ihrem Innovations-Budget. „Wir bieten das freie Internet als kostenlosen Mehrwert an und gleichzeitig wollen wir Erfahrungen sammeln, wie wir es im öffentlichen Raum in Kombination mit der Straßenbeleuchtung optimal betreiben und ausbauen können“, erklärt Geschäftsführer Christian Meyer-Hammerström. Die Infrastruktur ist vorhanden und die Technologie ist ein Mosaikstein auf dem Weg zur „Smart-City“, sie fördert die Aufenthaltsqualität und die Attraktivität der Innenstadt.
 
Die Entscheidung für „Freifunk“ trägt zu einer lückenlosen WLAN-Anbindung bei, denn weitere Geschäfte wie der Friseur Ellmers, Stagge‘s und das Reisestudio am Marktplatz nutzen den auch vom Wirtschaftstreff gelobten Anbieter-Service bereits für ihre Kunden. „Man muss sich nur einmal anmelden und dann sucht sich das Smartphone automatisch den nächsten Zugangspunkt“, erklärt René Niesel vom Digital Services der Osterholzer Stadtwerke die Vorteile für die Kunden. In den sieben Kundenzentren der Osterholzer Stadtwerke gibt es den Internet-Service für die Kunden bereits ebenfalls gratis.
 
„Straßenlampen werden zu intelligenten Wegbegleitern“
Die Osterholzer Stadtwerke kümmern sich auch in Lilienthal und Grasberg im Auftrag der Gemeinden um die Straßenbeleuchtung. „Effiziente LED-Technik ist mittlerweile bewährter Standard, jetzt werden Straßenlampen immer mehr zu intelligenten Wegbegleitern“, weiß der Stadtwerke-Chef, der zugleich auch als Vizepräsident des Bundesverbands Energie- und Wasserwirtschaft in Berlin ganz nah an den bundesweiten Entwicklungen dran ist. Mittlerweile gibt es spezielle Lampenköpfe mit integrierter Funktechnik oder zumindest mit einer Nachrüst-Möglichkeit.
 
Zu den Modell-Projekten in Lilienthal mit sensorgesteuerter Beleuchtungstechnik auf dem Parkplatz am Falkenberger Kreuz und im Fußgänger- und Radweg-Abschnitt am Jan-Reimers-Weg gibt es entlang der Linie 4 nachts eine abgedimmte Beleuchtung, die hohen Sicherheitsanforderungen entspricht.
 
Einzelne defekte Straßenlampen bequem mit Smartphone standortgenau melden
 
„Die Straßenbeleuchtung leistet einen wichtigen Beitrag für das Sicherheitsgefühl der Menschen. Besonders für Fußgänger in den dunklen Abendstunden auf dem Heimweg oder beim Gang mit dem Hund erzeugt eine defekte Straßenlaterne ein ungutes Gefühl“, erklärt Stromnetz-Vorarbeiter Sven Tienken.
 
Insgesamt betreuen die Strom-Fachleute der Stadtwerke über 7.000 Straßenleuchten (etwa 1.000 in Grasberg, über 2.700 in Lilienthal und rund 3.600 in Osterholz-Scharmbeck), überwiegend bereits umgerüstet auf moderne und effiziente LED-Technik. Seit zwei Jahren bieten die Stadtwerke den Bürgern nun einen neuen Service für die bequeme Störmeldung über das Internet, sowohl per Smartphone als auch per PC.
 
In nur vier Schritten können die Kunden jederzeit, egal ob von unterwegs oder von zu Hause, schnell und einfach Störungen der Straßenbeleuchtung melden. Über die Internetseite der Osterholzer Stadtwerke (www.osterholzer-stadtwerke.de) geht es über die Menü-Punkte Unternehmen, Kontakt und Störungsdienst zur Straßenkarte. Bei Eingabe des Straßennamens werden alle Straßenleuchten genau angezeigt. Nach dem Anklicken der defekten Leuchte öffnet sich ein Fenster und der Kunde kann aus der Fehlerliste die Art der Störung auswählen. Die Angaben zur Person im nächsten Schritt sind freiwillig und erleichtern den Mitarbeitern der Stadtwerke die Arbeit: „So haben wir die Möglichkeit für Nachfragen“, sagt Sven Tienken. Nur für diesen Zweck werden die Daten genutzt. Die Störungsmeldungen werden bei den Stadtwerken wie bisher gesammelt und im Sinne des wirtschaftlichen Betriebs gebündelt und zeitnah behoben. „Mit dem neuen Service können wir auch intern die Arbeitsschritte digital steuern“, freut sich Sven Tienken.
 
Foto (von links): Die Antenne als kleiner weißer Kasten oben an der Straßenlampe fällt kaum auf, dafür ist die Freude von Bastian Grimm (Wirtschaftstreff), Christian Meyer-Hammerström, Sven Tienken und René Niesel (alle Osterholzer Stadtwerke) nicht zu übersehen.
Einbürgerungsfeier Landkreis Rotenburg 17.12.2019

Einbürgerungsfeier im Kreishaus Rotenburg

 

18.12.2019 / Gestern erhielten 29 neue deutsche Bürger aus weltweit 11 Ländern die Einbürgerungsurkunde plus das Buch mit dem Grundgesetzen aus den Händen von Landrat Luttmann und dem ehemaligen niedersächsischen Landwirtschaftsminister Ehlen überreicht. Alle Teilnehmer stellten sich selbst vor und legten das Bekenntnis zu unserem Staat ab. Vorher hatte noch das Gitarrenensemble der Kreismusikschule die Feier eingeleitet, Grußworte hielt Landrat Hermann Luttmann und Heiner Ehlen sprach in seiner launigen Rede über die Bedeutung, Rechte und Pflichten der neuen Staatsbürgerschaft und empfahl diesen ganz besonders, sich für ein Ehrenamt zu engagieren. Interessant ist noch, dass allein 16 Engländer die „Flucht nach Deutschland“ gewagt haben. Nach dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne gab es für die neuen deutschen Staatsbürger dann noch den obligatorischen Fototermin für die örtliche Kreispresse. (NH)

 

Spatenstich Neubau Lebenshilfe Bremervörde Zeven Auf dem Quabben. Zeitung

Lebenshilfe schafft Wohnraum

 

Spatenstich für Bauprojekt „Auf dem Quabben“ am 9. Dezember erfolgt

 

In der Region Zeven gibt es reichlich Bedarf an Wohnraum für Menschen mit Behinderungen. Dem trägt die Lebenshilfe Bremervörde/Zeven nun mit einem neuen Wohnprojekt Rechnung. Sie errichtet direkt gegenüber unsees Verlagshauses „Auf dem Quabben 10“ ein neues Wohnhaus.

 

Beitrag im Landleben Blog:  Lebenshilfe Zeven

 

Das neue Gebäude soll auf rund 3.000 Quadratmetern Raum für drei Wohngruppen bieten. Innerhalb dieser Gruppen ....   

 

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