Fahrradsaison 2021 in vollem Gange

E-Bikes sind der Renner – auch bei den Kids

 

Das E-Bike ist so beliebt wie nie. 2019 wurden mehr E-Bikes verkauft als Diesel-Pkw, 400.000 Räder werden jährlich geleast, und allein im ersten Halbjahr 2020 wurden in Deutschland ca. 1,1 Millionen E-Bikes verkauft. 2021 schickt sich an, erneut Rekordzahlen zu liefern. Vorbei sind dabei die Zeiten, in denen an ein herkömmliches Fahrrad schlicht ein Antrieb montiert wurde. Die E-Bikes sind längst eigenständige Entwicklungen. Bisweilen reichen sie weit in die Vergangenheit zurück.


Elektromobilität ist in aller Munde – ob beim Fahrrad oder beim Auto


Rein motortechnisch sind dabei kaum Unterschiede festzustellen. „Beim Aufbau des Antriebs herrscht im Geiste eine identische Idee, die auf den Prinzipien eines Elektromotors basiert, wie man ihn vielleicht noch aus dem Physikunterricht kennt“, sagt Anja Knaus, Pressesprecherin beim E-Bike-Pionier Flyer.


Zusammenspiel Mensch – Maschine


Das Besondere ist der Faktor Mensch. Anders als bei anderen E-Antrieben ist beim E-Bike nicht der E-Motor die alleinige Kraftquelle. Während man beim Elektroauto nur das Pedal bedienen muss, bringt beim E-Bike der Radfahrende seine eigene Beinkraft mit ein. Die Sensorik ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgsgeheimnisses. Sie misst den menschlichen Faktor und passt die Unterstützung darauf an. So entsteht ein Fahrgefühl, das optimal auf die Bedürfnisse der E-Bike-Fahrenden abgestimmt ist.


Sensoren steuern intelligent


Neben dem eigentlichen Elektromotor kommen in einem Tretlagermotor auch noch ein Trittmomentsensor sowie ein Getriebe zum Einsatz. Dieses kann z. B. als Planetengetriebe aufgebaut sein und wird durch den Motor angetrieben. Der Elektromotor dreht schneller als der Radfahrende in die Pedale tritt. Das Getriebe passt die hohe Drehzahl des Motors auf die niedrige Drehzahl des Rades an. Zusätzlich verfügen Mittelmotoren über Hallsensoren. Diese helfen, den Elektromotor so in Bewegung zu setzen, dass er durch ein höheres Anfahrmoment kraftvoll starten kan.

 

Smarte Routenplanung mobilisiert die Kids


Kinder ab sechs Jahren sollten sich mindestens eine Stunde am Tag bewegen. Doch während des Lockdowns haben viele Kinder und Jugendliche deutlich weniger Sport getrieben, wie eine Untersuchung des Instituts für Technologie und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe zeigt. Sportvereine und Fußballplätze geschlossen – also nichts wie rauf aufs Rad und ab nach draußen.
Wenn der Nachwuchs eher schwer von Radtouren zu überzeugen ist, hilft es oft, ein bestimmtes Ziel anzusteuern und die Route nicht zu lang zu wählen. Wenn das Kind nach sieben Kilometern nicht mehr kann, geschoben werden muss und quengelt, ist der Erholungswert des Ausflugs dahin. Befindet sich also ein Spielplatz, Streichelzoo oder Natur denkmal in realistisch schaffbarer Nähe, sollte das als Ziel ausgegeben werden. Ein Überraschungsstopp an der Eisdiele motiviert erfahrungsgemäß ebenfalls.


Es lohnt sich, in der Umgebung einmal zu schauen, was für Kinder interessant sein könnte. Manchmal hat man tolle Ausflugsziele direkt vor der Nase, ohne es zu wissen. Dafür eignen sich Bücher oder Internetseiten der Region oder zum Beispiel ein Blick auf das Online-Planungstool „Komoot“. Beim Planen von Routen lässt sich die Option „Mit Kindern unterwegs“ wählen, sodass zum Beispiel Bolz- und Spielplätze, Wildgehege und Co. angezeigt werden.


Eine einfache Möglichkeit, Kinder für das Radfahren zu motivieren und den Bewegungsdrang zu fördern, ist die Integration des Fahrrads in den Alltag. Sei es für den Weg zur Kita, zur Schule oder zum Besuch von Freunden. Wenn Eltern hier mit gutem Beispiel vorangehen und öfter das Rad anstelle des Autos nehmen, hat das eine Vorbildfunktion für die Kinder. Und auch bei Erwachsenen fördert regelmäßiger Sport die Gesundheit und vermindert Stress.
Tipp: Beachten Sie die Anzeigen unserer regionalen Inserenten! Hier gibt es E-Bikes, Zubehör und den nötigen Service. (hg/pdf)



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