Land & Leben 24/7

Aktuelle Informationen und Berichte für unsere Region.

 

Jobmesse Hire me! in Rotenburg

Integration vollenden: Jobmesse „Hire me!“ startet in die dritte Runde

 

Am 3. Februar findet zum dritten Mal die Jobmesse „Hire me!“ im Großen Sitzungssaal des Rotenburger Kreishauses statt. „Hire me!“ bietet ein breites Angebot für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt mit existenzsichernden Jobs. Die Messe richtet sich diesmal erstmalig speziell an Besucherinnen und Besucher mit ausländischen Wurzeln.

 

Zwölf Zeitarbeitsfirmen aus der Region präsentieren sich und ihre Jobangebote, erwartet werden rund 200 Besucherinnen und Besucher.

Eingeladen sind in diesem Jahr motivierte Kundinnen und Kunden des Jobcenters, die in ihrer neuen Heimat Deutschland ein selbständiges Leben unabhängig vom Arbeitslosengeld II-Bezug führen möchten.

Die eingeladenen Arbeitgeber kommen aus dem regionalen Dreieck Bremen-Hamburg-Hannover und bieten Arbeitsplätze direkt vor Ort oder im Tagespendelbereich von Rotenburg (Wümme) an. Die Jobmesse ist auf keine Branche und keinen Beruf beschränkt. Stattdessen ist das Ziel, Jobs anzubieten, die den jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Talenten entsprechen.

Viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte mussten nach der Flucht in den letzten Jahren erst einmal die deutsche Sprache lernen. „Hier wurden bereits große Fortschritte erzielt“, zeigt sich Gregor Stein, Leiter des Jobcenters des Landkreises, optimistisch. „Diese Menschen stehen jetzt in den Startlöchern, möchten arbeiten und werden dringend gebraucht“, so Stein. Mareen Engel, Leiterin der Abteilung „Markt und Integration“ im Jobcenter, ergänzt, „Darüber hinaus laden wir auch viele Menschen mit ausländischen Wurzeln ein, die schon länger im Landkreis leben und die ebenfalls durch unsere Messe einen Arbeitsvertrag bekommen möchten.“

 

Die Jobmesse „Hire me!“ wurde erstmals im Mai 2019 durchgeführt. Aufgrund des großen Erfolges gab es eine zweite Runde im August 2019. Durch die letzten beiden Jobmessen sind über 50 Arbeitsverträge zustande gekommen. Tanja Meints und Marcus Oberstedt, die im Jobcenter arbeiten und die „Hire me!“ entwickelt haben, sind vom Format überzeugt und wollen am 3. Februar an den Erfolg der letzten Jahre anknüpfen.

 

My Kuh Team future award Platz 1

My KuhTube-Team räumt ab:

Platz 1 beim agrarheute digital future award

 

Beste Kommunikatoren der Agrarbranche: Filmbauern ganz vorn

 

Über 600 Filme von Milchbauern und mehr als 26 Millionen Klicks: Das My KuhTube-Team hat am 21. Januar den agrarheute digital future award in Berlin gewonnen.

Ab auf’s Treppchen – und zwar ganz nach oben! Das My KuhTube-Team hat es geschafft!

 

Der agrarheute digital future award geht an das beliebte Team hinter der Plattform mykuhtube.de. Insgesamt hatten sich rund 60 Blogger und Influencer beim Initiator agrarheute beworben. Eine unabhängige 18-köpfige Jury wählte jeweils drei Finalisten in drei Kategorien aus. My KuhTube schaffte es unter die besten drei der Kategorie „Digitales Team“. Dann entschied das Publikum in einer Onlineabstimmung. Über 37.000 Mal gaben User ihre Stimme ab.

 

18 Milchbauern stehen hinter der Kamera

 

Hinter My Kuhtube stehen 18 Milcherzeuger aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die die Arbeit auf ihren Milchbauernhöfen zeigen und die Zuschauer mit hinter die Kulissen nehmen. Der Boxenlaufstall wird kurzerhand zum Filmset, der Melkroboter zum Hauptdarsteller. Für ihre Filme steigen die Bauern schon mal in ihre Landmaschinen, klettern auf ihre Futtersilos oder versuchen die nächtliche Stimmung im Kuhstall einzufangen. Kurz gesagt: Mit ihrer handlichen Kamera kommen sie überall dorthin, wo Besucher keinen Einblick hätten. Auf YouTube, Instagram und Facebook sind die Milchbauern auch aktiv und versorgen ihre Follower mit kuh-len Infos. Sie sind aber auch analog unterwegs und suchen den Kontakt mit Verbrauchern an Infoständen in Fußgängerzonen oder auf Messen.

 

Das Ziel: Verständnis schaffen und miteinander ins Gespräch kommen

 

Vor sechs Jahren hat die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen das My Kuhtube-Portal aufgesetzt. Ziel ist es, Verbrauchern landwirtschaftliche Zusammenhänge näher zu bringen und transparent zu informieren. „Unsere My KuhTuber zeigen, was sie täglich leisten, vor welchen Herausforderungen sie stehen und wie sie ihre Arbeit meistern. Die Videos sind wirklich interessant“, sagt Kristine Kindler, Geschäftsführerin der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. „Interessierte können sich anschauen, wie die Arbeit auf einem Milchbauernhof funktioniert. Wir wollen Verständnis füreinander schaffen – zwischen Milchbauern und der Öffentlichkeit. Verständnis füreinander ist der Schlüssel, um gute gemeinsame Lösungen auf den Weg zu bringen.“

Über 600 Filme online und tausende Follower auf YouTube, Insta und Facebook

Die Follower stiegen kontinuierlich, die Klickzahlen auch. Wöchentlich gibt es auf www.mykuhtube.de zwei neue Videos. Mittlerweile sind über 600 Filme entstanden. Auf YouTube folgen über 56.000 Abonnenten den Milchbauern, auf Instagram rund 10.000 und auf Facebook rund 14.000.

 

My KuhTubeKids: kuh-le Filme für Kinder

 

Das erfolgreiche Format My KuhTube gibt es seit kurzem auch für Kinder auf dem Kanal My KuhTubeKids. Das neue Video-Portal der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) zeigt Kindern, wie Kühe und Milchbauern leben. „Uns ist es wichtig, auch Kindern ein realistisches Bild der heutigen Landwirtschaft näher zu bringen. Was eignet sich da besser, als einem Milchbauern über die Schulter zu schauen?“, sagt Kristine Kindler, Geschäftsführerin der LVN. „My KuhTubeKids richtet sich auch an Kinder, die vielleicht nie einen Bauernhof gesehen haben und nicht die Möglichkeit haben, einen zu besuchen.

 

Der agrarheute digital future award

 

Das Onlineportal agrarheute vom dlv (Deutscher Landwirtschaftsverlag) lobte den Preis aus. Schirmherrin war Dorothee Bär, Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung. Gesucht wurden Blogger, Influencer und Digital Natives der Landwirtschaft, die Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Digitalisierung perfekt miteinander verbinden und dadurch die Branche voran treiben und sie prägen. Rund 200 Gäste aus Politik, Verbänden und Industrie kamen zur feierlichen Preisverleihung bei Microsoft in Berlin .

Skadi Petermann aus Brandenburg wurde mit ihrem Instagram Account skadysfarmlife unter tosendem Applaus als bester „Youngster“ ausgezeichnet. Julia Nissen aus Schleswig-Holstein, die auf unterschiedlichen Kanälen als Deichdeern bloggt, konnte sich als beste „Influencerin“ behaupten.

 

Pressemeldung Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V.
Bild: Timo Jaworr/agrarheute

hanseBau Messe Bremern 2020

 

 

Riesiger Besucher-Ansturm am vergangenen Wochenende

 

 

 

Bauen und Ausbauen / Sanieren sind hochaktuelle Themen, das zeigte erneut die hanseBau Messe 2020 am letzten Wochenende. Tausende Besucher aller Altersgruppen kamen nach Bremen in die Messehallen um sich direkt umfassend informieren und inspirieren zu lassen – auch in der Halle 7 bei den angeschlossenen Bremer Altbautagen. Von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. Januar 2020, boten über 400 Aussteller aller Gewerke alles rund ums Bauen, Sanieren und Gestalten – ob für Bremerinnen und Bremer oder Besucher aus dem Umland.

 

 

 

„Gemeinsam mit den Bremer Altbautagen ist die hanseBAU in Deutschland eine der ersten Baumessen des Jahres“, sagt Kerstin Renken, Bereichsleiterin Publikumsmessen bei der „Messe Bremen“. „Um geplante Projekte im neuen Jahr direkt in Angriff nehmen zu können, bekommen unsere Besucher ein Rundum-Paket aus Experteneinschätzungen, Workshops, Vorträgen und natürlich zahlreiche Produkten und Dienstleistungen.“ Informationen boten zudem die Sonderschauen der hanseBAU zum Thema „Heizen mit Holz“ in Halle 5 und „Smart Home und Sicherheit“ in Halle 6.

 

 

 

Ein weiterer Themenschwerpunkt war der Garten: Gleich mehrere Anbieter präsentieren verschiedene Möglichkeiten, die Wohlfühloase im Freien zu gestalten – so auch Garten- und Landschaftsbau Kreye aus Ganderkesee. „In diesem Jahr möchten wir unsere Wasseranlagen hervorheben“, verrät Bereichsleiterin Stefanie Grundmann. „Eine davon ist der Living-Pool: eine perfekte Symbiose aus Biologie und Technik, mit der man dank eines Bio- und Phosphatfilters ohne Chlor oder andere giftige Chemikalien auskommt. Ganz im Sinne der Gesundheit und Umwelt.“

 

 

 

Bremer Altbautage informierten in Halle 7 über Altbausanierung

 

 

 

Bei den Bremer Altbautagen wurde das Thema Umwelt ebenfalls groß geschrieben. Als Veranstalterin informiert die gemeinnützige „Klimaschutzagentur energiekonsens“ gemeinsam mit zahlreichen Austellern und Beratungsinstitutionen über die energieeffiziente Sanierung und Modernisierung von Gebäuden. In der diesjährigen Sonderschau „Solar in Bremen: Mach mehr aus Deinem Dach!“ bekammen Interessierte einen tieferen Einblick in die Anschaffung und Installation von Solaranlagen. (hg)

 

 

Neujahrsempfang im Rathaus Zeven

 

Am 16. Januar war es Zeit für den Neujahrsempfang 2020, Norbert Wolf und Henning Fricke hatten eingeladen und mehr als 200 Gäste kamen bestens gelaunt ins Zevener Rathaus.

 

Dabei waren Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Ehrenamtliche und weitere honorige Persönlichkeiten der Samtgemeinde. Die Bigband des St. Viti Gymnasiums spielte vor, zwischen und nach der Rede von Norbert Wolf schöne Melodien in gewohnt perfekter Weise und im Anschluss gab es noch ein leckeres Flying Buffet vom Hotel Paulsen.

 

In seiner Rede beleuchtete Norbert Wolf in gewohnt charmanter, kurzweiliger Weise die "Ups and Downs" des letzten Jahres und hatte einige wichtige Wünsche für dieses Jahr, wie die Lösung des Aquafit-Problems und den Baubeginn in der Straße Auf dem Quabben. Er mahnte zu mehr Verständnis und Austausch in Sachen Landwirte sowie der Safe The Future-Bewegung und sprach sich im Allgemeinen für Respekt und ein besseres Miteinander aus.

 

Bevor es zum gemütlichen Teil überging, überreichte Norbert Wolf Hans-Hermann Intemann den Bürgerpreis der Stadt Zeven für seinen unermüdlichen Einsatz im Bereich Heimatkunde und Heimatpflege. (hg)

 

Pflichten Heilpraktiker neu 2020

Neue Pflichten für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker

 

Zum 1. Januar 2020 ist eine neue Anzeigepflicht für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in Kraft getreten. Wer in diesem Bereich arbeiten möchte, muss eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz besitzen und die Tätigkeit beim Gesundheitsamt des Landkreises anzeigen.

 

Der Niedersächsische Landtag hatte im letzten Jahr beschlossen, in das Niedersächsische Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst einen entsprechenden Passus neu aufzunehmen (§7a). Wer also als Heilpraktikerin oder Heilpraktiker im Landkreis die Heilkunde ausüben möchte, auch wenn es auf Psychotherapie oder Physiotherapie beschränkt ist, muss das dem Gesundheitsamt bis zum 1. März anzeigen. Voraussetzung dafür ist eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.
Auch alle Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, die bereits vorher eine entsprechende Tätigkeit ausgeübt haben und weiterhin ausüben, sind dazu verpflichtet.

 

Weitere Informationen und ein Anzeigeformular sind auf der Homepage des Landkreises unter www.lk-row.de/heilkunde zu finden.

 

Zwei neue Amtsleiterinnen

 

Am 1. Januar haben zwei neue Amtsleiterinnen beim Landkreis ihren Dienst angetreten, Frauke Brummund-Gischow beim Rechtsamt und Dr. Emese Stauke beim neu geschaffenen Amt für Digitalisierung und IT.

 

Frauke Brummund-Gischow ist schon länger innerhalb der Landkreisverwaltung tätig. Nach dem Jura-Studium in Bremen und dem anschließenden Referendariat startete sie ihre Karriere 2011 im Jobcenter und arbeitete seit 2014 auch im Rechtsamt. Nach dem Weggang des langjährigen Amtsleiters Jürgen Meyer übernahm sie zum 1. Januar das personell kleinste Amt des Landkreises, das sich jährlich um circa 250 neue Klageverfahren und im einstweiligen Rechtsschutz kümmert und zusätzlich die noch nicht abgeschlossenen Verfahren aus den Vorjahren bearbeitet. Mit zwei Mitarbeiterinnen ist sie der „Rechtsanwalt“ des Landkreises, bietet also keine Rechtsberatung für Bürgerinnen und Bürger an.


Eine Aufgabe des Rechtsamtes ist das Führen sämtlicher gerichtlicher und außergerichtlicher Rechtsstreitigkeiten des Landkreises. Ausgenommen sind leistungsrechtliche Verfahren aus dem Bereich des SGB II, die vom Jobcenter bearbeitet werden. Dazu kommt die rechtliche Beratung der einzelnen Fachämter und die gerichtliche Vertretung des Landkreises in allen Instanzen. „Frauke Brummund-Gischow ist genau die richtige Amtsleiterin für uns, sie hat viel Erfahrung und kennt die Themenbereiche und Ansprechpartner.“, betont Heike von Ostrowski, die zuständige Dezernentin.


Frauke Brummund-Gischow freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen und darauf, „den Landkreis mit meinem engagierten und motivierten Team kompetent rechtlich beraten und unterstützen zu können.“ Auf der Agenda steht auch das Thema Digitalisierung, also die elektronische Akte und der elektronische Rechtsverkehr mit den Gerichten, die in Zukunft die Papierakten ersetzen sollen.

 

Unter anderem dafür ist seit dem 1. Januar auch Dr. Emese Stauke zuständig, die im neu geschaffenen Amt für Digitalisierung und IT entsprechende Strukturen schaffen soll. Im neuen Amt wurden die Bereiche e-Verwaltung (Dokumentenmanagement und Geodatenservice) und IT (Infrastruktur Service, Datenschutz und Datensicherheit) zusammengefasst.

 

„In den letzten Jahren haben wir uns schon viel mit der Digitalisierung der Verwaltung beschäftigt und einiges auf den Weg gebracht, aber es gab verschiedene Ansprechpartner und damit auch unterschiedliche Entscheidungswege. Mit der Bündelung der Aufgaben soll eine schlanke Struktur geschaffen werden, die Themen im Projektmanagementplan bündelt und den Ämtern hilfreich zur Seite steht.“, so der zuständige Dezernent Sven Höhl.
Dr. Emese Stauke arbeitete zuletzt an der Universität Bremen im Fachbereich „Mathematik und Informatik“. Sie forschte zu Bildungstechnologien und eGovernment und lehrte zum Thema IT-Management. Für ihre Promotion ging sie der Frage nach, welche Daten für die Leistungsbeurteilung von Lernenden notwendig sind und wie man diese Daten auf den unterschiedlichen Ebenen des Schulsystems aufbereiten und zur Verfügung stellen könnte.

Mit ihren 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet Dr. Stauke an einer Optimierung der Arbeitsprozesse. In den letzten Jahren wurde innerhalb der Verwaltung schon vieles umgesetzt und angestoßen. So sind die Kreisverwaltung und die Gemeinden beispielsweise mit Land und Bund über das Landesnetz NVN verbunden, die IT-Struktur wurde 2014 mit der Errichtung eines Ausfallrechenzentrums zukunftssicher ausgebaut, es sind 63 softwaregestützte Fachverfahren im Einsatz, die politischen Gremien arbeiten vollständig digital und die Arbeitsplätze sind mit virtuellen Desktops ausgestattet. Dazu ist ein ämterübergreifendes Dokumentenmanagementsystem (DMS) im Einsatz, ebenso wie das elektronische Vergabeportal und die e-Rechnung. Die eAkte wird zurzeit ämterübergreifend eingeführt, ebenso wie die elektronische Zulassung von Fahrzeugen. Daneben werden in den kreiseigenen Schulen noch rund 2090 PCs, Notebooks und Whiteboards betreut.
„Nach den neuen Vorgaben aus der Politik wird sich das Tempo der Umsetzung der Digitalisierung noch weiter erhöhen und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger nach digitalen Angeboten der Kreisverwaltung werden deutlich zunehmen.“, erläutert Dr. Stauke. „Mit dem neuen Amt sind wir gut aufgestellt, um diese Herausforderungen zu meistern.“

 

Bild: (v.l.) Dezernentin Heike von Ostrowski, Frauke Brummund-Gischow, Dr. Emese Stauke und Erster Kreisrat Sven Höhl.

 

Pressemitteilung Landkreis Rotenburg (Wümme)

 

 

50. Jubiläum Bau Stehnke Helmut Tietjen

„Nur wer Werte hochhält, kann Werte schaffen“

 

Nach 50 Jahren gemeinsamen Schaffens ist zum Jahresende 2019 Helmut Tietjen aus Giehlermoor von der Stehnke Bauunternehmung, dem traditionsreichsten der Großunternehmen in der Region OHZ, feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden.

 

In einer kleinen Feierstunde mit dem Jubilar, seinem Sohn Kendy, sowie Dipl.-Ing. Johann Gottfried Stehnke und Christoph Zeidler nahm zudem Gottfried Stehnke an der Ehrung teil. In einer gemütlichen Runde wurden noch einmal Erinnerungen aufgefrischt. Die Karriere von Helmut Tietjen hatte im Jahre 1969 im Alter von 14 Jahren im Kabelbau bei der Scharmbecker Firma begonnen. Damals wurden die Geschicke der Bauunternehmung (bis 1986) noch von Gottfried Stehnke Senior geleitet. Die nächsten 30 Jahre, also den Großteil seines Engagements, arbeitete Tietjen dann unter der Führung des Juniors. Seit 2016 ist nunmehr, mittlerweile in der 5.Generation, Johann Gottfried federführend. Als Fünfzehnjähriger wechselte Helmut Tietjen dann in den Kanalbau, wo er zudem mit seinem späteren Schwager Heinz Grabau zusammenarbeitete.

 

„Nachdem der letzte Vorarbeiter in Rente gegangen war, war ich selbst der Vorarbeiter“ erinnert sich Tietjen mit einem Lächeln. Er betont, dass er sich in der familiären Atmosphäre des Unternehmens stets sehr wohl gefühlt habe, denn sonst wäre er kaum 50 Jahre lang geblieben. Seine „Projekte“, wie z.B. der Bau der Ortsdurchfahrt der B74 in Wallhöfen, viele Baustellen für das Straßenbauamt des Landkreises Stade im Alten Land in Jork, oder für das damalige Überlandwerk Hannover bei Hamburg, bleiben.

Mit Stolz erfüllt es den Jubilar, dass nun sein Sohn Kendy Tietjen die familiäre Tradition fortführt. Kendy trat im Alter von 15 Jahren 2013 in den Dienst der Firma Stehnke, absolvierte 2016 erfolgreich seine Gesellenprüfung, und er besucht demnächst die Werkpolierschule, um die erste Stufe zum Tiefbau-Schachtmeister zu erklimmen. Tipps möchte Helmut Kendy nicht mitgeben, denn jeder müsse seine Erfahrungen selbst sammeln. Jeder gehe seinen Weg! Dennoch freut sich Tietjen Senior, aus dessen Verwandtschaft übrigens noch mehrere Mitglieder bei Gottfried Stehnke aktiv sind, darüber, dass Kenny die gemeinsamen Werte gemäß der Firmenphilosophie „Nur wer Werte hochhält, kann Werte schaffen“, in die Zukunft trägt. (rgp)

Foto: Ralf G. Poppe

 

Unser Veranstaltungskalender für die kommenden Tage

 

Fr., 10.01.

Bremer Kaffeehausorchester
„Champagnerlaune”
Elegante, leicht beschwipste Klassik, hochprozentige Swingmusik von Glenn Miller und Co., Klassiker aus Beat und Rock'n'Roll und wienerische Johann- Strauß-Evergreens zwischen Donauwalzer und Radetzky-Marsch – ein buntes Feuerwerk spritziger Melodien und mitreißender Rhythmen, präsentiert mit augenzwinkernd-charmanter Moderation.
Mit Constantin Dorsch, Violine und Vuvuzela; Klaus Fischer, Flöte, Piccoloflöte, Klarinette, Bassklarinette, Saxophon; Gero John, Cello; Johannes Grundhoff, Klavier; Anselm Hauke, Kontrabass.
Achim, KASCH. Beginn 20 Uhr.

 

Theater: Brandheiß
Worpswede, Alte Molkerei. Beginn 19.30 Uhr.

Bremen Vier Comedy Club On Tour
Mit Heino Trusheim, Özgür Cebe und Götz Frittrang.
Ritterhude, Hamme Forum. Beginn 20 Uhr, Einlass 18 Uhr. VVK 17,- €.

 

Moonlight-Shopping
Posthausen, dodenhof.

 

Sa., 11.01.

 

Tanzhaus: just for fOLk
Die siebenköpfige Oldenburger Musikgruppe „just for fOLk“ spielt schon an die zehn Jahre zum internationalen Folkloretanz auf. An ihrem Musikmix hat sich jedoch nur wenig verändert: Ob Bretonisch oder Schwedisch, Balkan oder Deutsch, Israelisch oder Schottisch, das Repertoire der Gruppe aus dem Raum Oldenburg umfasst verschiedenste Stilrichtungen. Fast alle Bandmitglieder spielen mehrere Instrumente (Geige, Gitarre, Kontrabass, Mandoline, Flöten, Saxophon, Akkordeon), sodass die einzelnen Stücke einen ganz unterschiedlichen Klangcharakter bekommen. Die Tänze sind eine Mischung aus Kreis-, Reihen- und Paartänzen sowie Mixer und Gassentänze, die von der erfahrenen Tanzanleiterin Doris Mahler mit viel Freude vermittelt werden. Es ist also für alle Geschmäcker etwas dabei, und auch für Tanzfreudige ohne PartnerIn findet sich viel Gelegenheit zum Bewegen.
Rotenburg, Aula der Stadtschule. Beginn 20 Uhr. Eintritt 8,-/6,- €.

 

Tanz auf dem Vulkan –
20er-Jahre-Revue
In der Berliner Bar zum Krokodil treffen liebenswerte Kleinkriminelle, der große Rausch und die noch größere Liebe aufeinander. Wie könnte man dieses zwielichtige Szenario besser untermalen als mit der Musik Marlene Dietrichs, Zarah Leanders, den Liedern von Brecht/Weill und Friedrich Holländer. Seien Sie zu Gast in der illustren Runde eines Revuetheaters der 20er-Jahre, in der sich Herz auf Schmerz reimt und Freundschaft noch das höchste Gut ist: Die Revue, die ihrem Namen alle Ehre macht!
Reservierung: www.nordwest-ticket.de.
Bremen, HafenRevueTheater. 20 Uhr.

 

Kabarett: Alain Frei „Grenzenlos”
„Was darf Humor?“ Dieser Frage widmet sich der Schweizer Comedian in seiner neuen Show und kommt schnell zu dem Ergebnis: „Alles!“ So begibt er sich humorvoll auf die Mission, alle Barrieren hinter sich zu lassen. Befreien wir uns von den Grenzen in unseren Köpfen, hinterfragen wir äußere Limitationen und lachen über die Absurditäten, die das
Leben zu bieten hat. Mit viel Charme und Selbstironie ist Alain Frei wieder ganz nah am Wahnsinn unseres Alltags.
Vegesack, Bürgerhaus. Beginn 20 Uhr. VVK 26,-/AK 28,- €.

 

Theater: Brandheiß
Worpswede, Alte Molkerei.
Beginn 16.30/19.30 Uhr.

 

„De Auetaler“ Ahlerstedt speelt
„Verleven und verholen“
Ahlerstedt, Schützenhof. Start 19.30 Uhr.
Auch am 12.01., 15 Uhr.

Theater: Nach Paris
OHZ, Gut Sandbeck. Beginn 20 Uhr.
Eintritt 13,-/14,- €. Tickets bei Nordwest Ticket.

 

Einsammeln der Weihnachtsbäume
in BRV-Hesedorf ab 9 Uhr
in Plönjeshausen ab 9 Uhr
in Bevern ab 9 Uhr
in Ahausen ab 9.30 Uhr
in Bötersen ab 10 Uhr

Landjugend Bötersen
9.15 Uhr Zürns, Gasthaus Hoops, Eiersuchen der „alten“ Männer
16 Uhr Zürns, Gasthaus Hoops, Kinderfasching
20 Uhr Zürns, Gasthaus Hoops, Fastnachtsball „Faslom“

 

So., 12.01.

 

Neujahrskonzert mit der Jungen Philharmonie Köln
Bremervörde, St.-Liborius Kirche, Ecke Neue Str./Kirchenstr. Beginn 19 Uhr.

 

Weltklassik am Klavier
PROGRAMMÄNDERUNG! Zeven, 12.01.: "Weltklassik am Klavier - Beethoven Sturm und Le Adieux, Rachmaninows Moments Musicaux und Liszts Walzerparaphrase!" - es gastiert Regina Chernychko
Zeven, Aula am Klostergang. Start 17 Uhr.

 

„De totol bekloppte Hochtiedsnacht“
Das plattdeutsche Lustspiel von Bernd Kietzke wird in drei Akten aufgeführt. Im Anschluss großes Tortenbuffet. Anmeldungen erforderlich unter Tel. 04769/260 (Wilfried Lütje).
Ostendorf, DGH. Beginn 13.30 Uhr. Eintritt inkl. Kaffeetafel 14,- €.

 

Theater: Brandheiß
Worpswede, Alte Molkerei. 15 Uhr.

 

Theater: Nach Paris
OHZ, Gut Sandbeck. Beginn 16 Uhr.
Eintritt 13,-/14,- €. Tickets bei Nordwest Ticket.

Ambrella Figurentheater: Kleine Hexe Siebenreich
Habt ihr Euch auch schon einmal gewünscht, zaubern zu können? Und? Hat es geklappt? Jedenfalls braucht es dazu eine besondere Begabung, und die ist sehr selten… Das weiß auch die Oberhexe: Seit 299 Jahren schickt sie ihren Besen Alfons los, ein solches Talent zu finden. Und diesmal hat er Glück. Amanda heißt das besondere Kind und soll zur Walpurgisnacht die Hexenprüfung bestehen. Doch es gibt eine, die wild
entschlossen ist, dies zu verhindern. Ein offenes Spiel mit großen und kleinen
Figuren für alle ab 4 Jahren.
Achim, KASCH. Start 11 Uhr. Eintritt 5,-€.

 

5. Osterholzer Modellbahntag
Eisenbahnromantik im Miniaturformat – zu bestaunen sind zehn Modellbahn-Anlagen in verschiedenen Spurweiten. Des Weiteren werden Dioramen verschiedener Modell-Auto-Clubs sowie Plastik- und Trecker-Modellbau zu besichtigen sein.
Es werden auch einige Händler vor Ort sein und die Kinder dürfen kostenlos Modell-Häuser basteln.
Osterholz, Stadthalle. Von 10 bis 17 Uhr. Eintritt 4,-/2,- €.

 

Winterlauf in Tarmstedt
Ohne Zwang, Zeitnahme, Startnummer oder Gebühren. Die Strecken sind ca.
zwischen 5 und 10 km lang. Die Teilnahme am Lauf ist kostenlos. Start: Vereinsheim TuS Tarmstedt am Wendohweg um 9.30 Uhr.

 

Einsammeln der Weihnachtsbäume
in Eversen ab 9.30 Uhr.

 

Finissage: Britische Besatzungszeit
Sonntagsmatinee mit Lesung einiger Filmszenen aus dem Roman und anschließendem Publikumsgespräch an der Suppentafel.
Schneverdingen, KulturStellmacherei, im Kunstraum. Beginn 11 Uhr. Eintritt frei.

 

Di., 14.01.

 

Kino: Everest – ein Yeti will hoch hinaus
Die musikalische Yi lebt mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter mitten in Shanghai. Als sie etwas Ruhe auf dem Dach ihres Hauses sucht, kann sie ihren Augen kaum trauen: Hier versteckt sich ein Yeti! Everest, wie sie ihn tauft, ist aus einem Forschungslabor geflohen und wird nun verfolgt.
Lauenbrück, Fintauschule. Beginn 16 Uhr. Eintritt 4,- €.

 

Kino: Parasite
Gesellschaftskritische Tragikomödie über zwei südkoreanische Familien, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Lauenbrück, Fintauschule. Beginn 20 Uhr. Eintritt 5,-/4,- €.

 

Das Kneipenquiz
Bremervörde, Gaststätte Hannes.
Beginn 19.30 Uhr.

 

Kneipenquiz
Zeven-Aspe, Oste-Kantine. Start 19.30 Uhr.
Immer Teams willkommen, auch ohne Anmeldung.
Weitere Infos unter www.kneipenquiz.net

 

(v.l.) Sabine Schneider und Marina Kerrutt helfen Trennungskindern.
(v.l.) Sabine Schneider und Marina Kerrutt helfen Trennungskindern.

 

 

Und was wird jetzt mit mir? – Neues Angebot für Trennungskinder

 

Paare wünschen sich, dass sie für immer zusammenbleiben. Bei vielen hält die Ehe oder Partnerschaft, bei vielen aber auch nicht. Unter der Trennung leiden auch ihre Kinder. Für die so genannten „Scheidungskinder“ von 7-10 Jahren bietet die Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Bremervörde an sechs Abenden ein neues Gruppenangebot an.

 

Altersangemessen erfolgt eine thematische Auseinandersetzung mit dem Thema Trennung und Scheidung. Damit einhergehende Gefühle können in der Gruppe angesprochen und bearbeitet werden. Die Kinder lernen neue Möglichkeiten kennen, um mit der krisenhaften Situation besser umgehen zu können, aber auch das gemeinsame Spielen kommt nicht zu kurz.

 

Geleitet wird der Kurs von der Diplom Psychologin Marina Kerrutt und der Diplomsozialarbeiterin Sabine Schneider. Er findet 6 x dienstags von 16–17.30 Uhr in den Räumen der Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Bremervörde statt und startet am 21. April. Vorab lädt die Erziehungsberatungsstelle am 17. März am gleichen Ort von 17-19 Uhr zu einem Elternabend ein, um Informationen zum Angebot zu gegeben und Fragen zu beantworten.


Interessierte melden sich bitte im Sekretariat der Erziehungsberatungsstelle unter 04761 983-4543 vorab an.

 

Was ist die Zielsetzung dieses Angebotes?
In Deutschland wird ca. jede dritte Ehe geschieden. Mehr als 130.000 Kinder werden jedes Jahr zu Scheidungskindern; die Kinder, deren Eltern sich trennen, aber nicht verheiratet waren, nicht mitgerechnet. All diese Kinder sind nicht gefragt worden, ob sie mit der Trennung oder der Scheidung ihrer Eltern einverstanden sind. Dennoch sind sie in erheblicher Weise mitbetroffen und herausgefordert, mit der neuen Situation zurechtzukommen.


„Bin ich Schuld am Streit oder an der Trennung?“ Diese Frage stellen sich fast alle Kinder, deren Eltern Probleme haben und sich trennen. Weitere wichtige Fragen können u.a. für die Kinder folgende sein:

· Was kann ich tun, wenn es Streit gibt?
· Sind wir jetzt noch eine richtige Familie?
· Kann ich selbst entscheiden, wo ich wohnen möchte?
· Was wird sich alles ändern?

 

Auf diese Themen gehen Marina Kerrutt und Sabine Schneider ein und zeigen den Kindern, wie sie damit umgehen können.

 

Pressemitteilung Landkreis Rotenburg (Wümme)

 

Freies Surfen W-Lan in Osterholz-Scharmbeck Innenstadt
Freies Surfen in der Fußgängerzone in Osterholz-Scharmbeck
 
Pilot-Projekt mit Straßenbeleuchtung als „intelligente Wegbegleiter“
 
7.01., OHZ / „Freies Surfen in der Fußgängerzone“ ist ab dem neuen Jahr in Osterholz-Scharmbeck möglich.
Das „offene WLAN“ als kostenlosen Service ermöglicht das Pilotprojekt der Osterholzer Stadtwerke in Kooperation mit dem Anbieter Freifunk, einer nichtkommerziellen Initiative, die sich dem Aufbau und dem Betrieb eines freien Funknetzes widmet. In der Kirchenstraße hat der regionale Energieversorger auf den Straßenlaternen Antennen angebracht. Am Spielplatz und an der Kirche wurden zwei neue Schaltkästen mit Telefonanschlüssen und den Routern installiert. Eine ehemalige Gasversorgungsleitung nutzen die Stadtwerke zum Verlegen der Netzwerkkabel. „Wir sind dankbar, dass das die Stadtwerke in die Hände genommen haben“, freute sich vor Ort Bastian Grimm als Vorsitzender des Wirtschaftstreffs. „Die Kunden sind es gewohnt, dass sie beim Einkaufen freies Internet haben und dies ist nun auch in unserer Fußgängerzone möglich.“
 
Die Osterholzer Stadtwerke kümmern sich im Auftrag der Stadt um die gesamte Straßenbeleuchtung. Zusammen mit dem regionalen Elektrofachbetrieb Flathmann führen sie die Umrüstung auf LED durch und seit November 2019 betreiben die Osterholzer Stadtwerke auch die öffentliche Weihnachtsbeleuchtung. Die Investition für die neuen WLAN-Hotspots übernehmen die Stadtwerke aus Ihrem Innovations-Budget. „Wir bieten das freie Internet als kostenlosen Mehrwert an und gleichzeitig wollen wir Erfahrungen sammeln, wie wir es im öffentlichen Raum in Kombination mit der Straßenbeleuchtung optimal betreiben und ausbauen können“, erklärt Geschäftsführer Christian Meyer-Hammerström. Die Infrastruktur ist vorhanden und die Technologie ist ein Mosaikstein auf dem Weg zur „Smart-City“, sie fördert die Aufenthaltsqualität und die Attraktivität der Innenstadt.
 
Die Entscheidung für „Freifunk“ trägt zu einer lückenlosen WLAN-Anbindung bei, denn weitere Geschäfte wie der Friseur Ellmers, Stagge‘s und das Reisestudio am Marktplatz nutzen den auch vom Wirtschaftstreff gelobten Anbieter-Service bereits für ihre Kunden. „Man muss sich nur einmal anmelden und dann sucht sich das Smartphone automatisch den nächsten Zugangspunkt“, erklärt René Niesel vom Digital Services der Osterholzer Stadtwerke die Vorteile für die Kunden. In den sieben Kundenzentren der Osterholzer Stadtwerke gibt es den Internet-Service für die Kunden bereits ebenfalls gratis.
 
„Straßenlampen werden zu intelligenten Wegbegleitern“
Die Osterholzer Stadtwerke kümmern sich auch in Lilienthal und Grasberg im Auftrag der Gemeinden um die Straßenbeleuchtung. „Effiziente LED-Technik ist mittlerweile bewährter Standard, jetzt werden Straßenlampen immer mehr zu intelligenten Wegbegleitern“, weiß der Stadtwerke-Chef, der zugleich auch als Vizepräsident des Bundesverbands Energie- und Wasserwirtschaft in Berlin ganz nah an den bundesweiten Entwicklungen dran ist. Mittlerweile gibt es spezielle Lampenköpfe mit integrierter Funktechnik oder zumindest mit einer Nachrüst-Möglichkeit.
 
Zu den Modell-Projekten in Lilienthal mit sensorgesteuerter Beleuchtungstechnik auf dem Parkplatz am Falkenberger Kreuz und im Fußgänger- und Radweg-Abschnitt am Jan-Reimers-Weg gibt es entlang der Linie 4 nachts eine abgedimmte Beleuchtung, die hohen Sicherheitsanforderungen entspricht.
 
Einzelne defekte Straßenlampen bequem mit Smartphone standortgenau melden
 
„Die Straßenbeleuchtung leistet einen wichtigen Beitrag für das Sicherheitsgefühl der Menschen. Besonders für Fußgänger in den dunklen Abendstunden auf dem Heimweg oder beim Gang mit dem Hund erzeugt eine defekte Straßenlaterne ein ungutes Gefühl“, erklärt Stromnetz-Vorarbeiter Sven Tienken.
 
Insgesamt betreuen die Strom-Fachleute der Stadtwerke über 7.000 Straßenleuchten (etwa 1.000 in Grasberg, über 2.700 in Lilienthal und rund 3.600 in Osterholz-Scharmbeck), überwiegend bereits umgerüstet auf moderne und effiziente LED-Technik. Seit zwei Jahren bieten die Stadtwerke den Bürgern nun einen neuen Service für die bequeme Störmeldung über das Internet, sowohl per Smartphone als auch per PC.
 
In nur vier Schritten können die Kunden jederzeit, egal ob von unterwegs oder von zu Hause, schnell und einfach Störungen der Straßenbeleuchtung melden. Über die Internetseite der Osterholzer Stadtwerke (www.osterholzer-stadtwerke.de) geht es über die Menü-Punkte Unternehmen, Kontakt und Störungsdienst zur Straßenkarte. Bei Eingabe des Straßennamens werden alle Straßenleuchten genau angezeigt. Nach dem Anklicken der defekten Leuchte öffnet sich ein Fenster und der Kunde kann aus der Fehlerliste die Art der Störung auswählen. Die Angaben zur Person im nächsten Schritt sind freiwillig und erleichtern den Mitarbeitern der Stadtwerke die Arbeit: „So haben wir die Möglichkeit für Nachfragen“, sagt Sven Tienken. Nur für diesen Zweck werden die Daten genutzt. Die Störungsmeldungen werden bei den Stadtwerken wie bisher gesammelt und im Sinne des wirtschaftlichen Betriebs gebündelt und zeitnah behoben. „Mit dem neuen Service können wir auch intern die Arbeitsschritte digital steuern“, freut sich Sven Tienken.
 
Foto (von links): Die Antenne als kleiner weißer Kasten oben an der Straßenlampe fällt kaum auf, dafür ist die Freude von Bastian Grimm (Wirtschaftstreff), Christian Meyer-Hammerström, Sven Tienken und René Niesel (alle Osterholzer Stadtwerke) nicht zu übersehen.
Einbürgerungsfeier Landkreis Rotenburg 17.12.2019

Einbürgerungsfeier im Kreishaus Rotenburg

 

18.12.2019 / Gestern erhielten 29 neue deutsche Bürger aus weltweit 11 Ländern die Einbürgerungsurkunde plus das Buch mit dem Grundgesetzen aus den Händen von Landrat Luttmann und dem ehemaligen niedersächsischen Landwirtschaftsminister Ehlen überreicht. Alle Teilnehmer stellten sich selbst vor und legten das Bekenntnis zu unserem Staat ab. Vorher hatte noch das Gitarrenensemble der Kreismusikschule die Feier eingeleitet, Grußworte hielt Landrat Hermann Luttmann und Heiner Ehlen sprach in seiner launigen Rede über die Bedeutung, Rechte und Pflichten der neuen Staatsbürgerschaft und empfahl diesen ganz besonders, sich für ein Ehrenamt zu engagieren. Interessant ist noch, dass allein 16 Engländer die „Flucht nach Deutschland“ gewagt haben. Nach dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne gab es für die neuen deutschen Staatsbürger dann noch den obligatorischen Fototermin für die örtliche Kreispresse. (NH)

 

Spatenstich Neubau Lebenshilfe Bremervörde Zeven Auf dem quabben

Lebenshilfe schafft Wohnraum

 

Spatenstich für Bauprojekt „Auf dem Quabben“ am 9. Dezember erfolgt

 

In der Region Zeven gibt es reichlich Bedarf an Wohnraum für Menschen mit Behinderungen. Dem trägt die Lebenshilfe Bremervörde/Zeven nun mit einem neuen Wohnprojekt Rechnung. Sie errichtet direkt gegenüber unsees Verlagshauses „Auf dem Quabben 10“ ein neues Wohnhaus.

 

Das neue Gebäude soll auf rund 3.000 Quadratmetern Raum für drei Wohngruppen bieten. Innerhalb dieser Gruppen werden 26 Menschen mit Behinderung ein Zuhause finden. Unter dem Dach werden außerdem eine Senioren Tagespflege sowie ein Förder- und Arbeitsbereich geschaffen. Auch ein Werkstattladen mit zahlreichen Produkten aus den Werkstätten der Lebenshilfe Bremervörde/Zeven wird integriert. Zudem entstehen vier weitere Apartments für Menschen mit und ohne Behinderung. Diese befinden sich im Obergeschoss des Hauses und sind durch einen großzügigen Aufzug zu erreichen. Hier entsteht ein moderner Wohnkomplex, der sich gut in die Umgebung einfügen wird“, ist sich Architekt Markus Neuberg von artec Stade sicher. Die Bruttogesamtfläche beträgt ca. 5.800 Quadratmeter.

 

Zum Spatenstich kamen viele Besucher und Gratulanten, wie auf dem Bild zu sehen ist: V.l.n.r. Ralf Dreyer, Dreyer Hochbau (von links); Thorsten Dählmann, Dählmann Erdbau; Markus Neuberg, artec Stade; Henning Fricke, Samtgemeindebürgermeister Stadt Zeven; Jörg Honsa, Vorstand Lebenshilfe Bremervörde/Zeven; Norbert Wolf, Bürgermeister Stadt Zeven; Marlies Schröder, Geschäftsführung Lebenshilfe Bremervörde/Zeven; Helge Richter, Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Bremervörde/Zeven; Kathrin Steffens, Bereichsleitung Wohnen Lebenshilfe Bremervörde/Zeven; Volker Wahlers, Geschäftsführung Lebenshilfe Bremervörde/Zeven sowie Hans-Dieter Schön, Bewohnerbeirat Lebenshilfe Bremervörde/Zeven

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