Irische Wanderarbeiter sorgen für Ärger

Zeven. Erneut haben irische Wanderarbeiter in der Samtgemeinde Zeven für reichlich Unruhe in der Bevölkerung gesorgt. Den Beamten des Polizeikommissariats Zeven liegen gleich mehrere Strafanzeigen gegen die "Tinker" vor. So hatte eine Gruppe von 30 Personen in einem Zevener Restautrant gespeist und anschließend die Zeche geprellt. In einem anderen Fall wurden Dachreinigungsarbeiten angenommen und nur zum Teil ausgeführt. Der leichtgläubige Auftraggeber aus Zeven hatte die Handwerker allerdings schon bezahlt. Nach einer kurzen Arbeitspause kamen sie nicht wieder zurück. In allen Fällen traten sie sehr aggressiv auf. Das fahrende Volk, bestehend aus rund einhundert Menschen, hatte sich für vier Nächte unangemeldet auf dem Campingplatz in Brauel einquartiert. Am Sonntag wurde ihnen dort der weitere Aufenthalt verboten. Im Beisein der Zevener Polizei zog der Tross mit unbekanntem Ziel weiter. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Aufträge der Wanderarbeiter anzunehmen und bittet die Bevölkerung um eine Mitteilung, sollten sich die Reisenden im Landkreis eine neue Bleibe gesucht haben.

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