Einfach löschen: Fingierte Rechnung für angebliche Domainregistrierung

Zeven. Zahlreiche E-Mail-Nutzer erhielten in den letzten Tagen eine fingierte Rechnung mit einer Rechungsnummer über 173,80 Euro von einer Birgit H. für eine angebliche Domainregistrierung, so auch der Zevener Kommissariatsleiter Detlev Kaldinski. Er hatte allerdings in diesem Zusammenhang weder etwas bestellt, noch genutzt. Die Polizei warnt nun davor, auf die Spam-Betrüger hereinzufallen. Kaldinski: "Es handelt sich um Spam-Mails an eine Vielzahl von Internetnutzern, die auf Betrug ausgerichtet sind." Die Ganoven gehen davon aus, dass einige der Empfänger auf die Nachricht hereinfallen und zahlen, obwohl es überhaupt keinen Anlass dafür gibt. In diesem Fall täuschen die Betrüger zum einen einen Zusammenhang mit den neuen "DE-Mails" vor, die einen besonders sicheren Mailversand versprechen. Viele Deutsche haben sich für diesen Dienst bei ihrem Provider angemeldet. "Der eine oder andere glaubt, dass es sich um eine Rechnung für diesen in der Regel kostenlosen Dienst handelt", warnt Kaldinski. Andere Internetnutzer glauben, es handelt sich um Kosten für ihre Homepage. Das löst der Begriff "Domainregistrierung" auf der vermeintlichen Rechnung aus. Unten im Kleingedruckten steht kaum lesbar in fehlerhaftem Deutsch, dass es sich um ein Angebot und keine Rechnung handelt: "die zahlung auf dieses Angebot hin wird als annahme des angebotes oder auftragsbestätigung verstanden." Die Domain des Absenders ist übrigens verschleiert in den USA registriert. Nachforschungen haben da schlechte Chancen. Daher rät Detlev Kaldinski: "Einfach löschen, dann hören sie nie wieder was davon!" Wer zahlt, hört auch nie wieder was davon - von seinem Geld.

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